Folge 157 Susanne Riess-Hahn - (1/2): Wüstenrot
Shownotes
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Wir sind Business Gladiators
Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.
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00:00:00: Jede Krise bietet ja auch eine Chance und oft ist es das gewisse Etwas, dass man braucht um eine große Transformation, eine große Veränderung in Gang zu bringen.
00:00:10: Kaum jemand hat die österreichische Finanzwelt so nachhaltig geprägt wie Susanne Ries-Hahn.
00:00:15: Über zwei Jahrzehnte hinweg hat sie Wüstero transformiert von traditionell Bausparer hin zu einem modernen Allfinanzunternehmen mit eigener Bank und Versicherung.
00:00:24: Die Fähigkeit, in stürmischen Zeiten Kurs zu halten, bewiesst sie bereits zuvor als erste Vizekanzlerin Österreichs.
00:00:31: Heute
00:00:32: spricht es über ihr Vermächtnis nach dreiundzwanzig Jahren an der Spitze – jetzt in Leaders of Transformation!
00:00:37: Ich bin Alexander Zauner und los geht's!
00:00:40: Susanne, es ist mir ein riesen Glück, eine Riesenjahre.
00:00:43: Schön dass du da bist.
00:00:44: Danke, dass du Gastwahl Leaders of Transformation bist.
00:00:46: Dankeschön
00:00:46: für die Änderung, große Freude!
00:00:48: Du leg vielleicht gleich los erzählen... vielen Jahren Chefin verantwortlich bewussten hat, was ist so in den letzten Jahren?
00:00:58: vielleicht das, was die am meisten begeistert hat?
00:01:01: Wo bist du richtig erfolgt?
00:01:02: Happy dass es gelungen ist.
00:01:05: Das klingt jetzt vielleicht komisch aber worauf ich am meisten stolz bin und was uns glaube ich am meiste nach vorne gebracht hat war, dass wir aus der Finanzkrise die richtigen Konsequenzen gezogen haben.
00:01:16: Und das war ja für die Branche nicht nur ein großer Einschnitt Und jede Krise bietet ja auch eine Chance und oft ist es so ein, das gewisse Etwas dass man braucht um eine große Transformation, eine große Veränderung in Gang zu bringen.
00:01:31: Das haben wir wirklich super gemacht und ich glaube das Unternehmen ist heute stärker denn je.
00:01:36: Auch deswegen weil wir da nicht irgendwie in Depression verfallen sind.
00:01:39: Wir waren ja auch eins der ganz wenigen Unternehmen die keine staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben.
00:01:44: Wir haben das wirklich aus eigener Kraft geschafft auch Selbstbewusstsein gebracht, was wir schaffen können und uns die Möglichkeit gegeben wirklich ganz neue Wege zu beschreiten.
00:01:55: Das ist im Rückblick glaube ich das, was uns am meisten vorangebracht hat.
00:02:00: Du hast jetzt gesagt du hast das Unternehmen in den letzten Jahren fast zweiundzwanzig Jahre, stimmt es?
00:02:07: Ja massiv geprägt und auch durch ganz schwierige Zeiten geführt mehr als man vielleicht je gedacht hat.
00:02:15: Was zeichnet da das euch aus, was zeichnet das Unternehmen oder das Team aus?
00:02:20: Dass es gelingt.
00:02:22: Und auch dich da natürlich!
00:02:23: Also
00:02:23: ich glaube, wenn ich sagen müsste, was ist meine wirkliche Fähigkeit, dann ist es, glaub' ich, das Händchen und das Bauchgefühl für die richtigen Leute am richtigen Platz zu haben und daraus ein gutes Team zu formen.
00:02:39: Das ist mir Gott sei Dank gelungen.
00:02:41: Wir haben eine unglaublich tolle Mischung von langjährigen Erfagern mit Mitarbeitern Mitarbeiterinnen, die frischen Wind und neue Ansichten hineinbringen.
00:02:52: Wir haben auch im Führungsteam eine gute Durchmischung.
00:02:56: Ich glaube wir haben auch sehr junge Führungskräfte in vielen Bereichen, die natürlich Dinge ganz anders sehen.
00:03:02: also ich bin ja jetzt doch schon in einem fortgeschrittenen Alter.
00:03:05: Und für mich ist es unglaublich erfrischend, wenn ich mit jungen Mitarbeiterinnen und Kolleginnen und Kollegen rede, weil man einfach so viel neue Input dahinein kriegt.
00:03:17: Die Mischung von dem macht das aus.
00:03:20: Da haben wir natürlich auch das Mindset, dass man dann in so einem Team entwickelt.
00:03:25: Und da sind wir wirklich ein Vorbild auch in der Finanzbranche, weil wir auch nie ... Wir sind ein Dienstleister.
00:03:32: Es heißt ja Finanzdienstleister und wir vergessen auch nie, dass unser Geschäft ist, Dienstleistung für den Kunden zu erbringen.
00:03:38: Und da ist man nicht fertig mit irgendwas.
00:03:41: Das muss man immer wieder neu hinterfragen.
00:03:43: Das müssen wir immer wieder noch denken.
00:03:44: Die Bedürfnisse ändern sich und das glaube ich diese Offenheit zu haben.
00:03:48: Das ist glaube ich das erforschehende.
00:03:49: Hast du jetzt wahrscheinlich schon meine Frage vorweggenommen?
00:03:51: Was zeichnet dieses Mindset aus?
00:03:53: Ist es diese Kundennähe?
00:03:56: Also um es mit Bill Clinton zu sagen, würde ich sagen jetzt der Customer-Stupid und das wird oft vergessen.
00:04:03: Wir machen Massenritelgeschäft aber trotzdem soll jeder einzelne Kunde das Gefühl haben er kriegt eine seriöse ernsthafte individuelle Beratung.
00:04:14: Das ist heute nur mehr ganz selten möglich Und das bieten wir unseren Kundinnen und Kunden an.
00:04:19: Finanzprodukte unterscheiden sich nicht so wahnsinnig voneinander Aber was glaube den Mehrwert ausmacht, ist eineseits dass wir alles aus einer Hand bieten können für unsere Kunden.
00:04:32: Dass wir eine Marke haben die ein unglaubliches Vertrauen jetzt seit einhundert und einigen Jahren genießt und das Alter allein ist ja kein Verdienst sondern dass man sich in dieser Zeit auch entsprechend weiterentwickelt hat und gerade im Finanzbereich Vertrauen und Sicherheit bietet und dass bei uns jeder Kunde auch individuell eine Beratung und ein Service bekommt was bei Finanzentscheidungen oft zur wichtigen Finanzentscheidung kaufen.
00:04:54: Wenn es Eigenheims oder so große finanzielle Entscheidungen, wo man sich viele Jahre bindet, dann möchte man schon gerne nicht nur mit einem Chatbot sondern auch noch mit einem Menschenregen, der sich auskennt.
00:05:04: Du hast kurz was zu nehmen bei, dass ja Dienstleistungen eigentlich – ich würde sagen ein einziger Allfinanz-Dienstleister des Landes setzt.
00:05:12: das ist ja schon auch mit dir und deinem Team gelungen.
00:05:17: Früher hat man die Wüstung mit Bausparen Mittlerweile ist es ja viel mehr.
00:05:21: Vielleicht erzählt kurz, wie diese Reise passiert ist?
00:05:24: Ja als ich zu Österreich gekommen bin war interessant weil manche mich gefragt haben gesagt also was die Bausparen das ist ja von vorgestern wird der da nicht fahrt wenn du dahin gehst.
00:05:35: und natürlich muss man sagen Die Anforderungen sind heute viel komplexer geworden in dem Bereich und die Entwicklung dass wir Also nicht nur eine Bausparkasse, sondern auch eine Versicherung.
00:05:50: Die alle Vorsorgeprodukte entsprechend bietet in der Sachversicherung auch alle Angebote hat und jetzt auch seit einigen Jahren eine Bank.
00:05:59: dieses Gesamtpaket macht es aus.
00:06:02: das Bausparen ist trotzdem immer noch eine Wohnraumfinanzierung ist immer noch eines unserer Kerngeschäfte Und das ist auch ein Grundbedürfnis der Menschen.
00:06:12: Die Bedürfnisse, wie sie wohnen wollen, ändern sich.
00:06:14: Aber Wohnungseigentum ein eigenes Heim zu haben – das ist immer noch eine Grundbedürfnis, dass wir, glaube ich, optimal garantieren und anbieten können.
00:06:24: Und es wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
00:06:27: Das kommt auch nicht aus der Mode.
00:06:29: Du hast gesagt….
00:06:31: Wie ist die Entscheidung?
00:06:31: Weil es ist natürlich schon spannend sozusagen aus dem Kerngeschäft rauszugehen breiter zu werden.
00:06:35: Was hat euch als Team dich dann dazu veranlasst, du sagst «Du machst den Schritt auch ins Bankgeschäft rein».
00:06:42: Hat gesagt, es gibt schon Banken.
00:06:43: Ja die Welt hat auch nicht auf noch eine weitere Bank gewartet.
00:06:47: das muss man ehrlicherweise sagen.
00:06:48: aber es war ihm genau das dass wir im Prinzip haben so viele Finanzprodukte für unsere Kundinnen und Kunden angeboten.
00:06:54: Aber ein zentrales Anker Produkt hat natürlich gefehlt.
00:06:57: Das ist der Chirokonto und sozusagen das klassische Bankgeschäft.
00:07:01: Und mit dieser Abrundung und der Möglichkeit eben einerseits Für den Kunden digital seine Finanzgeschäfte zu erledigen, aber immer auch einen Berater kontaktieren zu können.
00:07:15: Das ist glaube ich unser Erfolgsgeheim, das ist unsere USP und das war nicht unumstritten weil eben natürlich gab es auch...
00:07:22: Das wird man im ersten
00:07:23: Moment vertreten.
00:07:24: Ich sage dann Entschuldigung, aber wozu jetzt auch noch eine Bank?
00:07:29: Aber im Nachhinein betrachtet glaube ich was die genau richtige Strategie Und wir haben da wirklich eine Alleinstellung nicht nur in Österreich, sondern überhaupt am Finanzmarkt.
00:07:40: und im Nachhinein betrachtet muss man sagen es war ein großer Schritt.
00:07:44: Es war auch eine riesige Investition.
00:07:47: Aber es hat sich absolut gelohnt.
00:07:51: Du sagst die Entscheidung wie triffst du solche Entscheidungen?
00:07:55: Weil das ist faktiv Mut, das ist Risiko, der ist groß investiert... ein Mechanismus entwickeln, wie du sagst dann traue ich mich.
00:08:02: Dann mache ich es.
00:08:05: Wie läuft das ab?
00:08:06: Was können unsere Hörer da von dir vielleicht mitnehmen?
00:08:09: Der
00:08:09: Ausgangspunkt ist dass man sich überlegen muss was brauchen unsere Kunden?
00:08:13: Also, wie können wir unser Service noch verbessern?
00:08:16: Was sind unsere Stärken auf die wir bauen und was trauen wir uns auch zu.
00:08:21: Als ich ins Unternehmen kam gab es ja auch noch ... Wir hatten ein Reisebüro, eine Immobilienvermittlung, einen Leasing, lauter Sachen von denen wir eigentlich nichts verstanden haben.
00:08:33: Und man muss sich überlegen, wo liegen unsere wirklichen Stärkungen?
00:08:37: Die liegen eben in den Bereich finanzieren, vorsorgen, sparen und da das bestmögliche Angebot zu haben.
00:08:46: Und du hast das Wort Mut erwähnt, das finde ich ja überhaupt das Allerwichtigste bei allen Entscheidungen.
00:08:52: Man muss sich auch was trauen.
00:08:53: man muss aber auch glaube ich vorher sehr sorgfältig einen Strategie-Check machen und sagen Was trauen wir uns zu?
00:08:59: Auch dabei der Gründung der Bank war es natürlich so dass man schaut wer sind unsere Kunden?
00:09:03: Das sind jetzt nicht die hyper digital natives.
00:09:06: also da muss man auch sagen Es gibt ganz viele coole Sachen am Markt wo man sagt das passt aber für uns und für unsere Kunden nicht.
00:09:13: Aber wir haben einfache Produkte, wir haben verlässliche Produkte bei uns.
00:09:18: Weil es der Grunde wenn er ein Produkt von Wüstenrod hat weiß er genau was er kriegt.
00:09:23: Da weiß er auch genau was für einen Risiko im sehr überschaubaren Maß damit verbunden ist.
00:09:32: Er weiß vielleicht auch, dass es nicht die ganz große Rendite ist.
00:09:35: Aber die ganz grosse Rendite kommt eben auch immer mit einem entsprechenden Risiko daher.
00:09:39: und da haben wir uns glaube ich für unsere Kunden ein ganz ideales Angebot überlegt.
00:09:45: Und dann ist natürlich dieser Schritt das man sagt Wir trauen uns das auch wirklich zu.
00:09:50: Wir trauern uns diese große Investitionen zu und das muss man natürlich auch laufend hinterfragen.
00:09:55: aber Da haben wir im Nachhinein betrachtet, muss ich sagen den richtigen Schritt gemacht.
00:10:00: Der Erfolg gibt
00:10:01: dir vielleicht oder?
00:10:02: Ja der Erfolg gibt uns auch.
00:10:03: Woher
00:10:03: kommt das entschlossen halt dann?
00:10:05: Dann die dann auch vielleicht drauf zu bleiben und es gibt sicher auch bei dir.
00:10:08: Ich werde euch vielleicht auch noch mal einen Rückschlag
00:10:11: machen.
00:10:11: Wo hast du das Gefühl dass du dann sagst da bleiben wir dran.
00:10:14: Also ich glaube man muss sich vorher gut überlegen Man darf nicht blind in sowas hineingehen.
00:10:19: Man muss aber auch den Mut haben wenn man so eine Entscheidung mal getroffen hat Den Weg auch zu gehen wie wohl und das muss ich sage bei jeder Entscheidung Man weiß ja vor, man hat hier nie eine hundertprozentige Garantie.
00:10:30: Sonst könnt ihr jeder!
00:10:35: Es gab natürlich auch und gibt immer wieder Entscheidungen wo man dann auch sieht etwas hat vielleicht ganz toll ausgesehen.
00:10:41: wir haben uns alle dran geglaubt dass es ein Erfolg wird aber es entwickelt sich dann doch nicht und dann ist es wichtig die Kosten eines Irrtums auch möglichst gering zu halten.
00:10:49: also einer der größten Managementfehler.
00:10:52: aus meiner Sicht ist es ja oft wenn Wenn man etwas Neues probiert und man sieht dann, aus welchen Gründen auch immer Rahmenbedingungen haben sich verändert.
00:11:03: Aus welchen Kundenbedürfnisse haben sie sich verändert?
00:11:05: Da muss man den Mut haben zu sagen – wir haben es versucht!
00:11:09: Stopp, und zwar rechtzeitig stoppen.
00:11:12: Einer der größten Fehler, die ich immer beobachte ist ... Es ist ja schwierig zu sagen, das war eine super Idee, aber es hat leider nicht funktioniert.
00:11:20: Das muss auch ein Thema von Leadership, da muss jemand vorangehen und sagen, wir stoppen das jetzt, rechtzeitig bevor wir noch mehr Geld verpreinen.
00:11:28: Und das zusammengenommen ist, man muss immer was Neues wagen, aber man muss auch den Mut haben, und das ist oft noch schwieriger zu sagen.
00:11:38: In dem einen oder anderen Fall hat sich es eben nicht materialisiert, oder das ist nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben.
00:11:44: Aber Mut ist glaube ich über, mein Ohne-Mut ist alles gar nichts da... Also wenn man nicht mutig ist hilft jedes andere Talent glaub' ich nur sehr eingeschränkt.
00:11:56: Das ist meine Überzeugung!
00:11:58: Vorher haben wir schon kurz da rein geschaut und du hast gesagt, dass Vielleicht sogar individuelle, aber das ist auch der Vertrieb.
00:12:06: Dass Menschen mit Menschen direkt interagieren, glaubst du wird bleiben?
00:12:12: Das wird auch EI nicht abschaffen.
00:12:14: Der EI ist eine Ergänzung
00:12:16: und
00:12:17: für viele Dinge sicher ganz wichtig, aber letztendlich ist es immer noch der Mensch auf den Sein kommen.
00:12:22: Gerade
00:12:23: bei Finanzdienstleistungen gerade weil man sagt, dass Vertrauen einfach so wichtig ist.
00:12:29: Algorithmen können ganz viel helfen und ganz viele Dinge berechnen.
00:12:33: Aber letztendlich kommt es dann immer noch darauf an, dass man für den Kunden in... Es passt ja auch nicht alles für jeden Kunden, nicht?
00:12:40: Also das ist ja glaube ich auch ganz wichtig, dass sich vor Augen hält, es passt doch nicht alles.
00:12:47: Und da braucht es schon immer noch Menschen, die auch den Mut haben Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und nicht so sagen.
00:12:54: Das habe ich jetzt der EI übertragen und die hat mir als die Unternehmensstrategie ausgerechnet.
00:13:00: Du hast gerade von Leadership gesprochen!
00:13:02: Ich glaube man kann das sagen... du warst Politikerin oder du warste extremer folgerliche Politiker?
00:13:07: Du warst Vizekanzlerin dieses Landes.
00:13:09: Was nimmt man mit in eine Rolle als CEO, als Verantwortlicher für unsere Unternehmen?
00:13:14: Was ist auch ganz
00:13:15: anders?!
00:13:16: Also was man mitnimmt, glaube ich ist wenn man es gelernt hat gute Nerven.
00:13:21: Weil das braucht man definitiv in der Politik.
00:13:23: Man lernt auch Flexibilität weil man kann... Es gibt einfach so viele Dinge die man überhaupt nicht beeinflussen kann auf die man auch ganz schnell reagieren muss.
00:13:34: Das ist glaube ich etwas was in jeder Führungsfunktion wichtig ist.
00:13:37: Ist dass man in Krisenzeiten kühlen Kopf bewahrt und dass man einfach weiß und wir brauchen ja nur jeden Tag Die Nachrichten uns anschauen, dann wissen wir die Welt kann sich täglich ändern.
00:13:51: Wir haben nicht nur eine Welt, die sich ständig verändert.
00:13:55: Wir machen auch sehr erratische Entscheidungsträger in vielen Bereichen.
00:13:58: Der amerikanische Präsident
00:14:01: hat
00:14:01: die letzten Wochen gezeigt wie ... stündlich irgendwie verfolgen muss, was sich da in dem Bereich tut und das können wir nicht beeinflussen.
00:14:14: Aber da kühlen Kopf zu bewahren auch zu wissen dass man in jedem... Dass es auch erfordert, dass wir uns laufend verändern müssen.
00:14:24: also ich glaube ja, dass heute der Erfolg von Unternehmen weniger davon abhängt wie groß sie sind, wie mächtig sie sehen Wie viel Einfluss sie ausüben können, sondern der Erfolg wird davon abhängen wie flexibel man auf neue Herausforderungen reagiert.
00:14:40: Und das erfordert natürlich auch Traditionen zu hinterfragen Dinge die bisher super funktioniert haben auch mal in Frage zu stellen und zu sagen Das war super, aber das ist jetzt nicht mehr gefragt.
00:14:52: in dieser Zeit glaube ich.
00:14:53: Das sind die wirklichen Voraussetzungen und das lernt man in der Politik schon wenn man das wirklich offen angeht.
00:15:03: Du sagst Flexibilität?
00:15:05: Kann es auch ein zu viel sein?
00:15:07: Ja, natürlich kann es auch ein zu viel sein.
00:15:09: Man darf auch nicht vergessen... Wir sind jetzt kein riesiges Unternehmen aber natürlich auch ein Unternehmen in einer Größenordnung wo man jedes Monat das Ruder irgendwie
00:15:20: verändern kann.
00:15:20: Jede Schraube da
00:15:21: und zwar.
00:15:22: Sondern ich glaube, man muss auch immer wissen an welchen Schrauben man dreht.
00:15:28: Das ist auch wichtig dass wir gerade... Auch gemeinsam über das Thema Unternehmen, die hundert Jahre und älter sind ja sehr viel zusammengearbeitet.
00:15:39: Und ich glaube wichtig ist auch zu erkennen was ist die DNA von Unternehmen?
00:15:42: Die Hundert Jahre oder Älter werden und da ist es, dass flexible reagieren auf Entwicklungen aber auch immer das besinnen darf Was sind die eigenen Stärken?
00:15:51: Was hat uns groß gemacht?
00:15:52: Was ist in der DNA eines Unternehmens wichtig?
00:15:55: Was dürfen wir auch nicht aufgeben leichtfertig Und das glaube ich, um es jetzt für unsere Unternehmen zu sagen, Verwüstung hat ist sicher das Thema Verlässlichkeit und Sicherheit.
00:16:06: Das sind Grundbedürfnisse im Finanzbereich mit denen man uns immer verbunden hat.
00:16:11: Das darf man nicht in Frage stellen.
00:16:12: Für uns wäre jetzt nicht gefragt, dass wir jetzt sagen, wir machen jeden Hype jetzt mit aber das glaube auch nicht aus den Augen verlieren.
00:16:21: und alle Unternehmen – das ist ja interessant weil weiß ich ja von euch, dass nicht mal zwei Unternehmen, zwei Prozent aller Unternehmen weltweit, hundert Jahre und älter werden.
00:16:30: Da muss man sich einmal vor Augen halten.
00:16:32: Und die, die das geschafft haben, haben sie immer geschafft in der Besinnung auf ihrer eigenen Stärken, auf das Grundprodukt, das Sie mal entwickelt haben, das sich natürlich verändern muss, auf die Dienstleistungs-, auf die Servicequalität – und das macht letztendlich
00:16:46: den Erfolg aus!
00:16:47: Bleibt unbedingt
00:16:48: dran,
00:16:48: dein nächstes Mal folgt Teil zwei meines Gesprächs mit Susanne Ries-Hahn.
00:16:52: Ich freue mich wenn du wieder dabei bist.
00:16:54: Dein Alexander Zauner
00:16:56: bis bald!
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