Folge 160 Christian Diewald - (2/2): Stadler Rail Austria

Shownotes

Mehr zu Stadler Rail Austria findest du auf der Website: https://www.stadlerrail.com/de

Hier erfährst du mehr über Christian Diewald


Wir sind Business Gladiators

Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.

Wenn du mehr über uns und unsere Arbeit erfahren möchtest, schau gerne auf unserer Website vorbei:

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn sich jemand bei uns bewirbt und die erste Runde, wo die fachliche Kompetenz abgefragt wird übersteht dann geht es für mich eigentlich nur mehr um den Menschen und die Sozialkompetenz.

00:00:10: Decarbonisierung der Schiene ist keine ferne Vision mehr.

00:00:14: sie findet jetzt statt.

00:00:15: Christian Diewald treibt mit Stadelaustre die Revolution voran Mit Akkuzügen, die das Ende der Diesel-Ära auf Nebenbahnen einmäuten.

00:00:23: Und dass ist erst der Anfang.

00:00:24: Wie man in einer traditionsreichen Branche echtes Tempo macht erfährst du in diesem Teil Los geht's.

00:00:31: Das klingt, seitdem du das machst seit vier Jahren jetzt eigentlich nach durchgängiger Veränderung.

00:00:37: Man kann auch sagen Entwicklung und Fortschritt.

00:00:39: Wie managst du das mit deinem Team?

00:00:41: Worauf achtest du?

00:00:42: Was schaust du dann noch wenn du neue Führungskräfte dazu holst oder fünfzig Leute brauchen wie auch Menschen die sie anführen?

00:00:48: Woraf schahst du da?

00:00:49: Wir haben begonnen mit den ersten Ingenieuren.

00:00:52: Da waren sämtliche Hierarchie-Ebenen auf dem gleichen Stand.

00:00:55: Also die sind am gleichen Tag reingekommen, also der Abteilungsleiter oder der Engineeringchef um den gleichen Tag begonnen wie der technische Zeichner.

00:01:04: Der gleiche

00:01:04: Kurs du da nicht?

00:01:05: Das ist eigentlich ja ungewöhnlich normal.

00:01:07: Du hast ja einen Abteilungsleiter, der schon ein bisschen vertraut mit der Firma und mit der Technologie.

00:01:14: das haben wir heute nicht gehabt.

00:01:17: Da hat es aber auch wieder geholfen, dass wir die Leute praktisch drei Monate in der Schweiz in einem Hotel untergebracht haben.

00:01:23: Die haben sie innerhalb von kürzester Zeit intensiv scannen gelernt und da habe ich wirklich bedenken gehabt ob das gut geht oder wenn man so zusammensteckt.

00:01:35: Aber das hat wirklich gut funktioniert.

00:01:38: Ich war Jetzt nicht, dass ich der HR-Profi bin.

00:01:42: Aber die ersten fünfzehn Leute bin ich bei jedem Vorstellungsgespräch dabei.

00:01:47: Hast du mit ausgesucht?

00:01:48: Ich will die Leute spüren ja und das hat dann dazu geführt, dass wir so eine Recruiting des gehabt haben.

00:01:53: also das war wirklich Startup feeling pur, da haben wir zehn Bewerbungsgespreche am Tag gehabt.

00:01:58: Also ich war für die ersten fifteen Leute über den Fünfzehn Vorstellungen gespräche dabei.

00:02:02: Das war wirklich ein intensiver Zeit.

00:02:05: Am Abend weil man dann natürlich immer, wenn der Schweizer nach Wien kommt, wieder ein Winnerschnitzel.

00:02:10: Also ich bin in den letzten vier Jahren gleich für Winterschnitzeln gegessen wie in die letzten zwanzig Jahre.

00:02:15: Aber das soll nicht schlimmeres passieren.

00:02:18: Ja und was sicher wichtig ist um den Grundstück einmal an Leuten zu finden, die sozusagen das mit dir zusammenbauen aufbauen?

00:02:23: Genau also wir haben ja danach auch Engineering-Leute aus der Schweiz geholt im Bewerbungsprozess, die natürlich auch geschaut haben ob die fachliche Kompetenz passt.

00:02:32: Da ist natürlich Wien, ein super Stadt.

00:02:34: Da kommen wir jeder her und da kann man gut essen oder zum Heuregen gehen.

00:02:37: Da hat man intensive Bewerbungstage.

00:02:39: Wir haben aber auch das Nachtleben von Wien genossen.

00:02:43: Und da war es echt so energiegeladen dieses Team damals.

00:02:50: Das war wirklich eine coole Zeit!

00:02:54: In dem hohen Tempo, wie schaust du zu sagen dass du die kurzfristigen Erfolge, die Dinge, die kurz bis ich zu tun sind hinkriegst?

00:03:01: und gleichzeitig auf die Entwicklung in zwei, drei, fünf Jahren.

00:03:04: Weil ich nehme eure Branche als eher langfristig war.

00:03:07: Entscheidungen werden nicht getroffen für Murmung sondern für Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte.

00:03:13: Wie kriegst du das hin?

00:03:14: Wie krieglst du es mit dem Kern-Team hin oder auch mit meinem Eigentümer?

00:03:17: Das ist wirklich eine der größten Herausforderungen gewesen und dieses nach wie vor.

00:03:24: durch die Schnelligkeit des Unternehmens.

00:03:26: Durch das, dass wir diese Doppelstock-Aufträge haben oder noch immer wieder Abrufe gekommen sind aus der Rahmenvereinbarung, durch die Bestellungen von Ackerzügen – dann haben wir die ersten Hochgeschwindigkeitszüge an den Wespen verkauft.

00:03:39: Es waren so viele – es soll jetzt wirklich nicht überheblich gingen aber es waren so vielen schönen Erfolgsmomenten.

00:03:46: Du verlierst wirklich genau wie du sagst und du verlierst dann irgendwie so ein bisschen.

00:03:50: Es geht ein Erfolg nach dem anderen, dazwischen ist natürlich auch Rückschläge dazu.

00:03:56: Aber das war wirklich ein Thema wo ich froh war dass wir kontinuierlich auch an den Team gearbeitet haben und ich habe da einen Mitarbeiter dabei der immer wieder sagt wir brauchen Prozesse, wir brauchen eine Vision Wir brauchen Klarheit Wo wollen wir hin?

00:04:10: Die Management bei Basics Bars mitbaut.

00:04:14: Und da siehst du dann wie wichtig so ein Team ist Dass sich die Leute irgendwie Challenge und sagen Es ist schön, dass du ein Visionär bist.

00:04:21: Aber wir brauchen jetzt auch Struktur.

00:04:24: und das ist das was wir in dem letzten Jahr intensiver begonnen haben den ganzen jetzt wieder ein bisschen mehr Rahmen zu geben weil wir es dann mit fast hundert Leuten.

00:04:34: jetzt sind wir eigentlich kein Startup mehr sondern

00:04:37: eine

00:04:38: richtige Firma.

00:04:40: Das ziehen wir jetzt gerade nach.

00:04:43: also wir haben uns.

00:04:44: einmal im Jahr haben wir den Strategie-Definierungsprozess, wo wir uns praktisch zwei Tage Zeit nehmen und wirklich alle gemeinsam diskutieren was sind unsere gemeinsame Zieler als Team.

00:04:56: Es gibt in der Staatlergruppe, im Oktober November gibt es dann immer die Strategieklausur.

00:05:04: also da lädt er irgendwie mal ein sein Topführungsteam Da wird das auf Gruppenebene mehr oder weniger diskutieren.

00:05:12: Das versuchen wir dann praktisch aufs Land runterzubrechen, sodass man langfristig in line sind mit dem was der Konzern eigentlich will.

00:05:20: Muss aber dazusagen dass Österreich gerade so ein dynamischer Markt ist.

00:05:26: da muss die Tore einfach jetzt schiessen.

00:05:28: ja also ich sage immer Ja es war alles gut und schön Aber es gibt so viele Ausschreibungen Es gibt so viel Möglichkeiten.

00:05:36: Wir eröffnen morgen die längste Eisenbahn-Halle, die in den letzten fünfzehn Jahren in Österreich gebaut wurde.

00:05:42: Es ist jetzt gerade ein Momentum, wo ich sage langfristige Strategie ja... Gut und schön!

00:05:48: Ist echt wichtig.

00:05:50: aber jetzt... Eigentlich

00:05:52: im Moment leben, sagst

00:05:54: du?

00:05:54: ...gibt es die Tore zu schießen.

00:05:55: Ja genau.

00:05:58: Gestatt kurz in Nachfrage wie so ist Österreich da gerade so im Fluss oder so in Bewegung?

00:06:04: was macht den Stand dazu spannend?

00:06:06: Ich glaube, man kann Österreich viele Sachen abreden.

00:06:11: Aber was Österreich wirklich gut macht ist diese langfristige Infrastrukturplanung.

00:06:16: Das heißt wir haben einen Infrastrukturrahmenplan der ÖBB, wo klar definiert ist welche Bauprojekte in den nächsten fünfzehn- zwanzig Jahren realisiert werden sollen und das Budget dafür ist fixiert.

00:06:30: Das heisst wir wissen ... Wir haben rund in den nächsten Jahren, die die ÖBB investiert.

00:06:37: In die Infrastruktur und Investitionen in die Infrastrukturen führen zwangsläufig dazu, dass man auch Signaleinlagen und neue Züge braucht.

00:06:47: Und es gibt einen extrem guten... Planungshorizont.

00:06:52: Das heißt, die Bahnindustrie in Österreich ist nicht ohne Grund einer der stärksten weltweit, obwohl das Land so klein ist weil wir diese Planbarkeit haben und auch die Budget-Sicherheit dass da auch was kommt.

00:07:03: Weil

00:07:03: ihr könnt Spränen machen, ihr könnt Strategien, ihr könnte Innovationen machen.

00:07:07: Und dann muss man natürlich sagen, dass wir mit der ÖBB oder auch der RLKG natürlich auch einen sehr großen Player im internationalen Markt haben die jetzt gerade auch in einem Neuerungsprozess sind bei der Flotte.

00:07:22: Also jeder, der in der Früh auf der Wiener Stammstrecke fährt so langsinnig offen ist wird merken dass das Rollmaterial dort dringendst erneuert werden muss und es stehen mehr oder weniger dreißig Züge gewährbe Fuß bereits in der Stadt.

00:07:39: Wir warten in den nächsten Tagen die Zulassung.

00:07:42: Ich höre zu einem zu denen, das oft tut.

00:07:44: Ja ich höre dass sie uns sagen dafür für meine Frau.

00:07:48: Vor

00:07:48: allem Gaskämsel.

00:07:49: Das ist eigentlich nicht mehr dreckig.

00:07:52: Ich

00:07:53: unterstütze da ja.

00:07:56: Du hast von Sachen, die nicht gelingen und gestarte, dass ich da einmal kurz rein frage weil unsere Hörerinnen und Hörern sind sich interessiert gerade so wie du sagst wenn man eigentlich auf der Welle is Was sind Momente, die ... Und es geht jetzt gar nicht so sehr um den Moment.

00:08:10: Aber was ist nicht gelungen?

00:08:12: Oder was hast du sozusagen vielleicht auch du oder das Top-Manager da dann falsch gemacht, falsch gedacht?

00:08:17: Warum war's mal auch nicht funktioniert?

00:08:19: Ja, da gibt's viele Sachen.

00:08:21: Vielleicht wenn du

00:08:22: ... Das passiert nach wie vor ja und da ist aber auch wieder echt wichtig ein gutes und cooles Team zu haben und eine Kultur zu haben, dass man sich das auch gegenseitig sagt.

00:08:34: Und das war sicher eines der Themen dass ich gesagt habe, ich widme den Thema Prozesse jetzt nicht die Priorität oder die Aufmerksamkeit, die sich andere gerne wünscht hätten.

00:08:47: Du merkst dann relativ schnell, wenn ein Mitarbeiter das braucht und er kriegt es nicht, dann verlierst du ihn ja.

00:08:53: Das ist sicher ein Punkt, dass ich manchmal Sachen einfach gemacht habe ohne wirklich darauf zu achten, hab' ich vorher alle abgeholt... Und wie viel

00:09:03: braucht's davon?

00:09:06: Das ist ein Thema, an dem ich intensiv arbeiten möchte.

00:09:14: Ein anderes Thema vielleicht ist sicher dieser Drang alles selbst zu machen.

00:09:20: Spannend!

00:09:22: Dass du sagst, dass du kümmerst dich oder übernimmst es?

00:09:25: Ich habe zumindest das Gefühl müsste man jetzt meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragen.

00:09:29: Ich mische mich heute gern überall ein und merke dann aber eigentlich, dass sich seitlich nicht ausgeht Und dann hast du natürlich auch nicht die Zeit, dass dort was wirklich wichtig ist.

00:09:39: Auch um die Details kümmerst und bist halt in sehr vielen Themen drin, was am Schluss dann meistens mit dem Zeitkontingent etwas geklappt wird.

00:09:49: Meist dann zu viel...einfach du dich zeitlich nicht unterbringst oder gar nicht mehr genau reinschauen kannst wahrscheinlich in die Sachen?

00:09:54: Es ist halt einfach so, wenn es fast hundert Leute bist, dann brauchst du gewisse Leute, gewisse Funktionen.

00:09:59: Das geht nämlich... dass alle alles machen und wir uns gegenseitig helfen.

00:10:03: Da muss klare Zuständigkeiten geben, auch Funktionen.

00:10:08: Du hast vorher gesagt du bist Macher, du entscheidest schnell oder gerne.

00:10:13: Woran orientierst dich dann trotzdem?

00:10:14: Also weil man sagt das passt jetzt, jetzt machen wir das und man sagt aber doch mal was man wahrscheinlich schon machen muss manchmal.

00:10:21: Jetzt stopp!

00:10:24: Also es ist de facto wirklich so, dass ich großen Spaß daran habe, Entscheidungen zu treffen.

00:10:29: Das tue ich gerne und ich sehe das aber auch als meine Verantwortung.

00:10:34: Es gibt einen Geschäftsführer und der wird dafür zahlt, dass er Entscheidungen trifft.

00:10:38: Und wenn ein Geschäftsführer Vorstand oder was auch immer verwaltet dann ist das einfach schadet den Unternehmen so oder so.

00:10:49: Das heißt, wurscht ob das jetzt eine kleine Entscheidung ist oder große Entscheidung?

00:10:53: Auch da bin ich dafür überzeugt, dass der kleine Entscheidung dort genauso lang wie eine große Entscheidung wichtig ist.

00:10:59: Dass sie gut aufbereitet ist und das haben wir glaube ich ganz gut hingekriegt, dass wir jetzt eine Kultur geschaffen haben.

00:11:08: Das Entscheidungen die anlegen müssen vorbereitet sein und da muss auch Entscheidungsalternativen geben und dann bin ich auch wirklich bereit sehr schnell zu entscheiden Versuch das meistens auf Weise von Fakten zu machen.

00:11:23: Aber ich bin gleichzeitig ein extremer Bauchmensch,

00:11:26: ja?

00:11:27: Das muss ja fast so sein, weil wenn der Eigentümer da ist und sagt, fucht sich Leute einstellen, da jetzt musst du ja fast mit Bauch auch kaufen!

00:11:33: Weil wenn du das hart rechnest wahrscheinlich kannst du gar nicht so positiv reagieren, dass du schon am Weg heim anfängst zum Planen oder zu tun.

00:11:39: Ja also wie gesagt es macht mir Spaß und ich glaube ich habe auch ein gutes Bauchgefühl.

00:11:45: Und das setze ich dann schon immer wieder ein dass ich wirklich definitiv Stop-Sag, da braucht es schon viel dafür.

00:11:55: Entscheidungen in Kombination mit vielen Menschen sozusagen dazu geholt und gewonnen, worauf schaust du dann?

00:12:02: Wo sagst Du der passt jetzt zu uns oder die passt nicht oder umgekehrt?

00:12:06: was ist sozusagen?

00:12:07: im Moment ist das natürlich viel auch ganz rational und harte Beurteilung der Fakten und der Fachlichkeit.

00:12:12: aber es ist auch am Ende persönlich zwischen menschlich kulturell.

00:12:16: wo schahst Du denn drauf?

00:12:18: Ja, das ist auch eine sehr interessante Frage.

00:12:23: Also bei mir geht es eigentlich sehr schnell und ich habe da zwischendurch immer eine heiße Diskussion mit meiner Personalchefin, weil ich sage...

00:12:31: Bei zehn Gesprächen am Tag geht's wahrscheinlich auch nicht damit, wie du vorhin gesagt hast?

00:12:34: Ich brauche jetzt zwei Minuten ja!

00:12:36: Weil ich schaue wirklich ob der Mensch passt.

00:12:41: Also ich bin felsenfrostfest davon überzeugt Wenn sich jemand bei uns bewirbt und die erste Runde, wo die fachliche Kompetenz abgefragt wird, übersteht.

00:12:51: Dann geht es für mich eigentlich nur mehr um den Menschen und die Sozialkompetenz.

00:12:55: Und das ist etwas was ich aus meinen frühen Kindheitstagen mitgenommen habe.

00:13:00: Ich bin ein Produkt aus zwei Wirtshausfamilien.

00:13:02: Ich hab seit sechs Jahren schon im Wirtshouse gekellnet.

00:13:05: Ich hab ein Sechsjähriger praktisch schon verkauft.

00:13:08: Und was man dort lernt, ist wie man mit Menschen spricht und wanns gescheitert ist, Debatten zu halten oder was zu sagen.

00:13:20: Das ist eine Kompetenz, die mir einfach extrem wichtig ist.

00:13:25: bei Leuten, die zu uns ins Team kommen, die müssen vom Mensch hereinpassen.

00:13:29: Es muss Stimmig sein ... sind wir wieder bei der Startlade NL.

00:13:34: Das müssen Macher sein, die müssen freundlich sein.

00:13:37: Ich will einfach in das Büro reinkommen und würde mich freuen dass ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehe.

00:13:43: Das ist glaube ich auch wirklich etwas was uns auszeichnet.

00:13:46: Wir sind mittlerweile ein echt cooles Team.

00:13:50: Wir arbeiten viel aber haben auch viel Spaß miteinander.

00:13:53: und da geht es eigentlich ums Menschliche weil alles andere sagen immer kannst du lernen ja?

00:14:00: Du wirst jetzt nicht!

00:14:01: Also wir haben jetzt vor kurzem eine Kommunikationsleiterin eingestellt.

00:14:06: Da gibt es natürlich viele Leute, die Bahnerfahrung haben aber gleichzeitig müssen sie dann auch ins Team passen.

00:14:13: und da hast du halt immer den Zwischball-Bahnerfahrungen dafür Staatskonzern oder halt andere Strukturen Oder du verzichtest auf Spannoha und hast halt diesen Stadlerspirit, was sagst das passt?

00:14:32: Die Person wird Vollgas geben.

00:14:33: Und in dem Fall haben wir uns eben genau für das entschieden, dass man gesagt hat, das Fachliche bringen wir der Person bei.

00:14:40: Sie passen

00:14:41: perfekt an sich.

00:14:46: Lass uns vielleicht in die Zukunft schauen.

00:14:49: Wo geht's hin?

00:14:50: Bei euch, wo geht es hin da am Standort?

00:14:52: Was nimmst du dir vor und was sind so die nächsten großen Dinge?

00:14:57: Wie weit drauf, wie groß wird's werden?

00:15:01: Wenn du mich das vor vier Jahren gefragt hättest, damals war die Idee zwei bis drei Leute in einem Vertriebsbüro.

00:15:08: Jetzt haben

00:15:13: wir ...

00:15:16: Wir haben in Türenrohr ein Inbetriebssetzungszentrum, also da steht eine Halle mit hundertsechzig Meter Länge.

00:15:22: Also ist das eigentlich ein Zelt?

00:15:24: Weil es so schnell gehen hat müssen, haben wir dort praktisch nur die Gleisegelegten der Zelt drüber gestellt.

00:15:29: auch dass wieder ein Projekt wo man so viele Leute gesagt haben vergisst ist, das funktioniert und der kürze Zeit nicht pünktlich auf dem Tag haben wir geliefert Und morgen ist wirklich ein absolutes Heile in unserer Unternehmensgeschichte eben mit dieser Öffnung, dieser Essenbahnhalle.

00:15:46: Das verändert sehr vieles nicht nur bei Stadler sondern ich glaube das verändert auch die Bahnindustrie in Österreich, da es jetzt einfach einen weiteren Player gibt mit einer wirklich guten großen Halle wo wir in Standhaltung machen können, wo wir Züge auf Testfahrten vorbereiten können.

00:16:08: Wir haben die Ostbahn gleich daneben im Halle, die jetzt auf zweihundert kmh hochgerüstet wird mit der neuesten Signaltechnologie.

00:16:17: Also wir können dort ZüGE vor der Haustür testen und das werden wir nicht nur für Projekte in Österreich machen sondern da kommen dann auch Projektes, die wir in anderen Ländern ausliefern, während wir das einfach nutzen, dass wir diese tolle Infrastruktur haben.

00:16:32: Und das ist für mich jetzt einfach ein nächster wirklich großer Schritt.

00:16:38: Das sieht man auch noch mal in den Personalzahlen, da geht es dann nochmal einen schönen Schritt nach oben.

00:16:44: und das Wichtigste ist aber an der ganzen Geschichte – das ist keine Garde für drei Jahre!

00:16:51: Weil ich habe sehr oft die Frage bekommen wie wir Stadler Österreich gegründet haben, wann wird denn eine Fertigungshalle oder wenn wir dann ein eigenes Werk haben?

00:16:59: Ich glaube, man muss sich gut überlegen Wo sind die Stärken der verschiedenen Länder?

00:17:05: Und ich sage an Wagenkasten, Schweißen in Österreich oder in Wien oder in Niederösterreich wo auch immer.

00:17:11: Das wird sich langfristig nicht ausgehen.

00:17:13: Das kann ich mir für zwei, drei mal schön rechnen und sagen war lokales Projekt da brauche ich das.

00:17:18: aber wenn ich das lokale Projekt nicht mehr habe dann rechnet es sich einfach nicht mehr.

00:17:21: Das können wir kein Mensch erzählen bei dem Lohnniveau was sie haben dass Schweißene in Österreich wird bewusstfähiges.

00:17:28: Was wir in Österreich aber haben, ist extrem starke Bildungsinstitute.

00:17:34: Wir haben die TU Wien und die TU Graz, wir haben die Fachhochschulen ... Wir haben eine echt gute Lehrlingsausbildung.

00:17:42: Und da wollen wir jetzt als Staatler reingehen.

00:17:44: Das heißt, wir sagen es nicht!

00:17:45: Wir werden Züge in Österreich fertigen.

00:17:48: Das können wir in der Schweiz genauso gut oder auch in anderen Ländern.

00:17:54: In Österreich gehen wir wirklich darauf, dass wir sagen okay, wir wollen forschen und entwickeln.

00:17:58: Wir haben diese ... die Ostbahn daneben wo wir die Züge testen können, wo wir sie in Betrieb nehmen können... Wo wir den Zulassungsprozess im besten Fall vereinfachen was eine riesige Herausforderung für die gesamte Industrie ist.

00:18:12: Das ist das wo wir den Fokus drauf setzen wollen.

00:18:15: und dann ist diese Entscheidung diese Halle zu bauen auch nachhaltig.

00:18:21: Christian?

00:18:22: Danke vielmals großes Glück, danke für das Gespräch.

00:18:24: Danke, dass du uns die Stadler Rail World da mal rein geholt hast und dir echt schwer beeindruckenden Entwicklungen damals mit uns da erzählt hast weil es ist echt toll was ihr da schafft.

00:18:36: Danke fürs Gespräch!

00:18:37: Vielen Dank!

00:18:39: Leaders of Transformation is der CEO-Podcast des Landes.

00:18:42: Wenn dir diese Folge gefallen hat abonniere den Kanal und folge unsere Social Media Denn schon nächste Woche spreche ich mit dem nächsten Top CEO über maximale Schubkraft im Unternehmen.

00:18:53: Ich bin Alexander Zahner von Business Care Eaters, bis bald!

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