Folge 161 Michael Pauser - (1/2): Hitradio Ö3

Shownotes

Mehr zu Hitradio Ö3 findest du auf der Website: https://oe3.orf.at/

Hier erfährst du mehr über Michael Pauser](https://www.linkedin.com/in/michael-pauser-725b1430/))


Wir sind Business Gladiators

Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.

Wenn du mehr über uns und unsere Arbeit erfahren möchtest, schau gerne auf unserer Website vorbei:

https://www.businessgladiators.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: KI soll uns im Backoffice helfen und unterstützt.

00:00:02: Ja, von er wollen wir das Detail Live sprechen, Menschen sehen.

00:00:10: Die Radio Ö-Trei ist der absolute Reichweitenkreis in Österreich.

00:00:14: Senderchef Michael Pauser ist bei mir im Studio.

00:00:17: mit täglich über zweieinhalb Millionen Hörerinnen ist Ö-trei der Marktführer beim Radio.

00:00:23: heute sprechen wird darüber wie es gelingt sich immer wieder neu zu finden um für neue Zielgruppen relevant zu bleiben.

00:00:29: Jetzt in Leaders of Transformation.

00:00:32: Ich bin Alexander Zauner von Business Gladiators, los geht's!

00:00:37: Michael, es ist mir echt eine riesen Ehre ein großes Glück einen so unfassbar spannenden Gast bei uns.

00:00:44: zusammenchef von Hit Radio bei uns drei.

00:00:48: Leg kurz los erzähl was machst du?

00:00:49: Wofür bist Du verantwortlich?

00:00:53: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:54: Als Senderchef bin ich für die Gesamtmarke verantwortlich und fürs gesamte Programm, das wir von null bis vierundzwanzig Uhr senden – von U-Dreie, Hitrade U-dreie.

00:01:03: Österreich ist gleich aus der Medienmarke.

00:01:05: die zwei Komma fünf Millionen Menschen am Tage.

00:01:07: Ich wollte

00:01:07: gerade sagen, ihr seid ja kulturgut fast in dem Lande.

00:01:12: Bald,

00:01:13: bald sechzig!

00:01:15: Und baldsechzig?

00:01:18: Erzähl kurz... Garnest du losgelegt und was war auch so deine Ambition, wie du das angetreten hast?

00:01:26: Na ursprünglich bin ich jetzt zum Radio gegangen weil ich Weckermoderator werden wollte aber meine zwei Vorgänger haben mir erklärt dass sie das so nicht sehen.

00:01:34: Jetzt musste ich mich umorientieren und habe etwas anders gesucht und bin Chef geworden.

00:01:40: Aber scherz beiseite radio ist finde ich ein ganz besonderes Medium, das sich wirklich deutlich unterscheidet von allen anderen.

00:01:46: Weil ich finde es ist noch immer das persönlichste und emotionaleste Medium vor allem durch diesen Live-Charakter dem mir – und ich glaube auch den Hörerinnen und Hörern – ganz besonders wichtig ist.

00:01:57: Und ich habe sehr früh begonnen mich fürs Radio zu interessieren, bin gerne zur Funkerstellung nach Deutschland mit im Zug gefahren und auf dort Radio zu hören.

00:02:06: Da hab' ich für das Medium immer interessiert, wollte eigentlich zum Privatradion da irgendwann einen Beschwerdebrief an Ödreie geschrieben, weil die Privatjahre das nicht starten durften.

00:02:15: Und der damalige Ödrelchef Bogdan Rostschic hat dann zwei Tage später angerufen und gesagt, kritisier uns nicht so viel sondern wenn's glaubst dass du es besser kannst, dann probiers das halt.

00:02:25: und so bin ich zu ödreien gekommen.

00:02:26: Das hast

00:02:27: Du ernst genommen auf ein paar?

00:02:28: Ja, jetzt muss das wirklich!

00:02:33: Was sind so... Ich muss natürlich fragen, was sind so Themen, wo du gesagt hast das ist dir wenn du die Verantwortung hast besonders wichtig.

00:02:39: Worauf schaust du?

00:02:40: Was wolltest du vielleicht auch verändern und was vielleicht doch lassen wie sie ist?

00:02:44: Ödreie ist eine... Du hast ja gesagt Kulturgut, eine sehr traditionsreiche Marke Und die musst du halt laufend auch ein bisschen ändern und verjüngern damit sie relevant bleibt und weiterhin eine Rolle hat.

00:02:56: Du kannst jetzt mit ödreien nicht einfach mitwachsen weil dann werden irgendwann die Hörer hundertzwanzig und das wird sich nicht ausgehen leider.

00:03:03: Das heißt, du musst dauernd schauen dass ein bisschen was geht und wir sind in einem dreijährigen Transformationsprozess drinnen der auch viel mit Verhühmung zu tun hat sowohl von den Führungskräften also hinter den Kulissen, den Abläufen hinter dem Kulisten aber auch auf der großen Bühne im Mötterai-Studio findet eine laufende Verhöhung statt.

00:03:22: Und du hast gesagt, Transformationsprozesse?

00:03:24: Was sind so die zentralen Eckpfeiler, Workstreams, Handlungsfelder?

00:03:27: wo du sagst Da muss ich es weiterentwickeln.

00:03:31: Willst du, dass das weitergeht?

00:03:32: Anders geht's.

00:03:34: Die Welt ist ja im Umbruch nicht politisch sondern auch technisch.

00:03:37: Das muss auf uns auch Auswirkungen haben und wir schauen uns ganz genau an was sind das für Auswirkung?

00:03:41: Was bedeutet die KI für uns?

00:03:43: Und wir haben da ganz klare Oppositionen dazu und das ist ein Stream sozusagen.

00:03:47: Was bedeutet Digitalisierung und KI für den Marker örtrei und das was wir erreichen wollen?

00:03:52: Dann gibt es einen gesellschaftlichen Umbruchs.

00:03:53: wie erreicht man die Jugend?

00:03:55: Wie erreicht man im neuen Mediennutzungsverhalten neue Zielgruppen?

00:03:59: Weil mit dem Verjüngern kann ja nicht sein, dass immer noch weniger wird.

00:04:03: Sondern wir wollen natürlich genauso groß bleiben und das sind zwei Hauptgründe und der dritte ist ein inhaltlicher.

00:04:09: Wir sehen das auch als gesellschaftliche Verantwortung.

00:04:11: wenn man so groß ist Was kann man beitragen für die Gesellschaft?

00:04:15: Wie kann man dazu beitrage, dass Kräben nicht größer sondern kleiner werden.

00:04:19: Dass das Land gemeinsam nach vorgeht und dass in einen möglichst zuversichtlichen positiven Stimmung.

00:04:26: Super spannend!

00:04:27: Gestart wenn ich dir hierwählst kurz... Jetzt hat man auch ganz subjektiv durch den Eindruck, desto jünger desto weniger Radio ist es so.

00:04:39: Und was ist konkret das Gegenkonzept zu dem?

00:04:42: Du sagst natürlich, sonst kommt's ja nicht bald.

00:04:46: Aber irgendwann natürlich trotzdem irgendwie an Grenzen... Wie reicht man solche Menschen?

00:04:51: und ich glaube wenn du die Frage beantwortest, beantwortst es nur für viele, viele Hörerinnen gerade!

00:04:56: Wir sind alle gemeinsam auf der Suche nach der Antwort.

00:04:59: Dann

00:04:59: werden jetzt viele applaudieren.

00:05:01: Ich glaub ein wesentlicher Punkt ist es ist trotzdem keine Antwort mit den Publikum grenzenlos mitzualtern, sondern den Versuch zu machen.

00:05:10: Wir glauben, dass über Veranstaltungen ein Weg ist sich vorzustellen.

00:05:15: Wir glauben das über Social Media Einwege es sich fortzustellen aber nicht indem man einfach die Memes von anderen nachmacht, sondern schon ein eigenes Markenprofil, das uns entspricht mit unseren Werten und Inhalten.

00:05:25: dort präsentiert wir Sinn an Schulen unterwegs wie viele auch um uns direkt vorzustelle und versuchen auf unterschiedlichen Ebenen an die junge Zielgruppe ranzukommen.

00:05:37: Eins ist das, man sagt immer, was verliert die Jungen.

00:05:39: Die Perspektive ist die falsche.

00:05:41: Weil die früheren Jungen sind halt jetzt nicht mehr jung.

00:05:43: Das heißt du verlierst nicht den jungen und hast ihn noch nicht gewonnen?

00:05:46: Ja

00:05:46: guter

00:05:47: Dank!

00:05:47: Und ich glaube es ist ein ganz wichtiger Schiff im Hirn um anders damit umzugehen.

00:05:52: Also es ist weniger... Was verlierst du denn eigentlich?

00:05:54: wo kann ich gewinnen?

00:05:55: Wo kann ich was schaffen?

00:05:58: Spannend total.

00:06:00: Wenn du sagst KI, man hört da ja, man liest ja da die gewildesten Dinge in der Medienwelt von wo Journalisten nicht mehr gebraucht werden, über wo ganze Radiosprecher und Sprecherinnen eigentlich nicht mehr gebracht werden.

00:06:12: Wo ganze Chops in Gefahr sind.

00:06:14: Wie geht es damit um?

00:06:15: Wie schnell und wie rasch wird das passieren?

00:06:19: Es passiert ja teilweise schon... Audioangebote, die durchgehend oder fast durchgehende automatisch erstellt werden.

00:06:27: Das ist natürlich einerseits eine Ressourcenschance andererseits auch ein großer Gefahr.

00:06:31: wir sind ja wirklich intensiv im Kontakt mit dem Publikum machen viele Fokus gucken und zu

00:06:38: verstehen was dann den Unterschied macht.

00:06:43: Wir sind positiv überrascht, muss ich jetzt so formulieren.

00:06:46: Weil ich finde es ist natürlich von uns eine USB.

00:06:49: bei uns rund um die Uhr wird da unsere Nachrichten immer live und bei unseren Nachrichten schaut immer ein Redakteur drüber.

00:06:57: Da kann nicht passieren, dass irgendeine Datenbank hekt.

00:07:00: Irgendwo reinschreibt Trump hat den vierten Weltkrieg ausgerufen und das dann automatisiert auf Sendung geht.

00:07:05: Das ist im erster Fall.

00:07:07: Und es kommen ja auch jetzt mit dem AI-Aktorn, Kennzeichnungspflichten, Apokust

00:07:11: etc.,

00:07:12: die uns alle gemeinsam vor Herausforderungen stellen.

00:07:14: Vor allem in akustischen Medien wo ihr sozusagen alles gleich gehausst ist.

00:07:18: Beim Bild kannst du leicht unten hinschreiben, KI generiert oder sonst irgendwas... Im Radio wird das eine herausfordernd werden, wo wir eine gemeinsame europäische Antwort unter den Radiushändern noch brauchen.

00:07:28: Aber KI soll uns im Backoffice helfen und unterstützen.

00:07:34: Und er wollen wir, dass die live sprechen Menschen sind.

00:07:39: und ja Richtung Promotionswecke

00:07:41: etc.,

00:07:41: Marketingwerbung da wird es wohl das eine oder andere geben, wo man das ganz gut verwenden kann.

00:07:46: aber ich finde es ist auch ein bisschen so schreckgespenst KI Wenn du heute ein paar Drehfoto machst und dann gehst im Photoshop auf Ausschneiden, haben wir KI verwendet.

00:07:56: Und müsstest eigentlich hinschreiben KI generiert.

00:07:58: Es ist überall KI dahinter, worum es insgesamt geht, das glaube ich wirklich diese Deep Fakes zu verhindern dass eben nicht möglich ist, dass der Trump dem vierten Weltkrieg vor dem dritten Weltkrier ausruft.

00:08:09: alle glauben, dass am Neusiedlersee einen Tsunami kommt und die Wirtschaft völlig an Boden liegt.

00:08:18: Das ist das Wichtige, glaube ich.

00:08:19: Für auch euch ja auch ein Sender und sozusagen in eurer Rolle?

00:08:22: Ja

00:08:22: geht total um die Glaubwürdigkeit.

00:08:24: also ich glaub dass Verlässlichkeit, Glaubwirklichkeit total wichtige Werte werden in den nächsten Jahren.

00:08:31: Ich muss zu dem gesellschaftlichen Auftrag oder zur Verantwortung Ihr wirkt manchmal so wie everybody's darling.

00:08:38: Wie gelingt das?

00:08:39: und gleichzeitig trotzdem Stellung zu beziehen?

00:08:43: Ja, jetzt finde ich ein Medium wie Ö-Dreie sollte Plattform sein und nicht ... sollte Haltung haben aber nicht Stellung beziehen zu tun.

00:08:51: Vor allem weil wir auch die Breite wollen das Verbindende wollen nicht mit der Schlüsselwortis zuhören.

00:08:55: Ich glaube dass eine Hauptaufgabe von ö-dreies zuzuhören.

00:09:00: Wir haben das am Anfang.

00:09:01: wie ich übernommen habe haben wir einen Workshops herausgearbeitet.

00:09:03: was ist unser Problem?

00:09:05: Und da sind wir drauf gekommen zu sagen eigentlich wir wollen uns als Überschrift darauf schreiben Ö-drei verbindet Und damit du verbindend sein kannst, ist der erste Schritt wichtig zuzuhören.

00:09:16: Ist ganz lustig.

00:09:16: wenn es bei der BPC-Führungskraft wird, dann hast du mal ein dreidägliches Seminar und das heißt Zuhören!

00:09:21: Weil es versurscht ob du deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuhörst oder Kunden im Sinn von Hörerinnen und Hörern zuhörst.

00:09:29: und es ist ganz wichtig im Land zuzuerhren nicht nur in den Staaten, sondern überall ein bisschen zuzuhören.

00:09:36: und wir haben das unter der Marke fragt das ganze Land Manche sagen ein bisschen exklusiv jetzt gemacht.

00:09:42: Also wir haben eine Nachttagsendung, wo es um gesellschaftliche Themen geht.

00:09:45: Beispiel weil ich nicht habe, ihr ist das ein Konzept für die Zukunft und für die Vergangenheit.

00:09:51: Wir haben am Samstag unsere bekannte Sendung, fragt das ganze Land mit mehr Entertainment-Fangaben...

00:09:57: Mit Abstimmung

00:09:58: und Räumen!

00:09:58: Das ist dann lustig,

00:09:59: wenn

00:10:00: man muss gestechen dass wir am Ostern Sonntag zu spät in die Kirche gekommen sind um sechs Minuten und ich gehe gerade hinein unter Pfarrer Erzählt gerade und da muss man sich dann vorstellen, dass das ganze Land drüber abstimmt.

00:10:14: Ob diese junge, sechzehnjährige jetzt zum Osterbranche mit der Familie geht oder in die Kirche gießen auf am Sonntag hat ja drei sogar bei uns in der Messe eine Rolle gespielt.

00:10:23: also es regt so Diskussionen an Und vor allem geht's da ums Zuhören.

00:10:27: Das schöne befragt das ganze land ist relativ einfache fragen wo Menschen im ersten Impuls eine spontane ganz klare Antwort haben.

00:10:36: aber wenn du beginnst menschen zuzuhören Dann kannst dich wundern, dann kannst du dich ärgern.

00:10:41: Das begibt Polarisierung sogar bei einem selben.

00:10:44: man

00:10:44: merkt?

00:10:45: Genau, da kann man in den Saft gehen, wir fanden das sein

00:10:46: etc.,

00:10:48: aber es heißt auch sich zu öffnen und dass eine oder andere mal nicht, dass man seine Meinung ändert, aber dass man vielleicht ein bisschen mehr Verständnis hat warum eine andere Person so einen anderen Ergebnis kommt als ich weil sie in einer anderen Lebenssituation ist.

00:11:01: Ich habe ein schönes Beispiel gehabt, das war glaube ich jetzt vor eineinhalb Jahren.

00:11:06: Da hatte jemand geschrieben Baufirma in Wien, wir sind sieben Leute, die anderen sechs sind Kroaten.

00:11:11: Ich verstehe den ganzen Tag keinen Wort.

00:11:14: Darf ich da was sagen oder bin ich dann gleich Rassist

00:11:17: etc.?

00:11:18: Und überlegst du schon alles?

00:11:19: Was passiert dann am Telefon und wie geht das denn in der Live-Situation?

00:11:22: Aber der zweite Anrufer sagt – ich kenne das ganz genau!

00:11:26: Wenn meine Freundin kommt aus Manchester oder Edinburgh und wenn wir bei der Oma sind, dann versteht die kein Wort und ist ausgeschlossen.

00:11:33: Und es war insofern kein typisches Ausländerthema, sondern hat gezeigt dass das jeden auf gewisse Art und

00:11:39: Weise betrifft im Alltag.

00:11:41: Und diese Momente sind die wichtigen glaube ich, die man durchs Zuhören lernen oder sich wieder dran gewöhnen erreichen kann.

00:11:51: Michael lass uns reinschauen was als Manager, als jemand der verantwortlich ist ja für ein Team und für Führungskräfte... Was ist dir wichtig?

00:12:02: Ich sage jetzt auch im Miedeinander, welche Werte hast du?

00:12:06: Welche Überzeugung hast du gesagt.

00:12:07: Das hätte ich gern, wenn ich da der Verantwortliche bin, dass das gemacht wird vielleicht auch weggelassen wird.

00:12:15: Und

00:12:15: Unternehmenskulturell oder im Programm?

00:12:17: Ich würde wirklich als Unternehmenskulturelle mich interessieren weil es ist ja gerade bei euch eine spannende Frage.

00:12:26: Also wir als Betrei haben das große Glück, dass wir doch immer wieder auch eine Durchmischung der Neuerungen im Team haben.

00:12:34: Und mir war wichtig, dass die Leute auch Verantwortung nehmen.

00:12:39: Dass wir wegkommen von einem Wasserfallsystem, da ist einer, der alles weiß

00:12:42: und der

00:12:43: alles anschafft.

00:12:45: Und dann haben alle das, alles genauso zu machen.

00:12:48: Es ist viel wichtiger heutzutage zu sagen was unser Purpose ist?

00:12:52: Was meine ich?

00:12:52: wir sind österreichsgrößtes Hitradio dass mir und dem Land guttut.

00:12:56: aus der Hörerinnen und Hörerspektive.

00:12:59: wie kommen wir dahin?

00:13:00: Was heißt es wenn wir sagen Wir wollen am Livestream des Landes dran hängen und den in die Zimmer bringen Zuhause und ins Auto und in die Firma Die Ziele klarer werden, ich habe Ihnen doch mal gelesen glaube ich der durchstädtliche Mensch muss oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss am Tag achtzig Entscheidungen treffen.

00:13:18: Da sind immer Gabelungen!

00:13:20: Und wenn es aber warst wo ist ungefähr der Nordsterren?

00:13:22: dann wird es wohl einfacher sein diese achtzig Entscheidung zu treffen.

00:13:25: weil eines darf nicht passieren dass man achtzig Mal seine Vorgesetzten unter seine vorgesetzte Frage soll ich links oder rechts gehen?

00:13:31: Oder die riesige Recherche beginnen muss?

00:13:32: ne

00:13:33: Genau genau genau Und da versuchen wir einen großen Schritt weiterzukommen.

00:13:38: Ich bin jetzt seit drei Jahren da, wir haben eigentlich alle Führungspositionen neu besetzt.

00:13:44: Wir haben einen wesentlichen Schiff bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemacht.

00:13:47: Wir hatten Unternehmenskulturworkshops gemacht, wir hatten ein Purpose-Workshop gemacht.

00:13:52: Wie wollen wir das erreichen?

00:13:53: in welcher Organisationsform?

00:13:55: Da bist du natürlich nie fertig!

00:13:58: Und wir versuchen da dran zu bleiben und in Kommunikation zu bleiben mit allen.

00:14:03: Ich hab auch zusätzlich etwas eingeführt, dachte ich am Anfang gar nicht dass das notwendig ist aber es war so eine Idee und gesagt, das ist halt doch für unsere Tradition ein großer Schiff die wir anders miteinander umgehen.

00:14:13: Ja!

00:14:14: Wir haben gesagt ja es gibt einen Betriebsrat und es gibt Vorgesetzte aber wir haben trotzdem noch drei Personen definiert sind sogenannte Vertrauensmenschen bei uns.

00:14:22: Was sind die?

00:14:23: Also sie müssen nichts sagen wer und wie und was und wann... Aber die helfen Menschenreflektiv bei der Einordnung.

00:14:30: Und das ist ein wahnsinnig gutes Instrument, ich sitze mit denen einmal im Quartal und sage sehr logisch, der Chef kriegt nicht alles ungefilter, sondern vieles gefiltert kann auch nicht überall dabei sitzen, sagt wie ist die Stimmung?

00:14:42: Wie geht es uns?

00:14:43: Wo tut sich was auf?

00:14:44: Wohl oft besser wohl oft schlechter dass man auch die andere Perspektive gespiegelt bekommt.

00:14:49: ja so versuchen wir die Dinge weiter zu entwickeln.

00:14:52: Du hast in Transformation gesprochen.

00:14:55: Wie merkst du ihr?

00:14:56: seid am richtigen Weg?

00:14:57: Oder machst du den einen Tag, es geht so langsam vielleicht stockt sogar.

00:15:01: Wie bewertest du's auch?

00:15:04: Ich glaube dass ich dein durchaus typischer Chef bin wenn mir jetzt natürlich immer zu langsam.

00:15:08: Aber das ist völlig verständlich.

00:15:10: Natürlich denkt man lang über Dinge nach und macht die Dinge nicht.

00:15:14: im besten Fall aus dem Bauch heraus.

00:15:16: Sondern möchte, dass das eine Vision entspricht und uns näher bringt dorthin.

00:15:20: Und dann ist logisch, du bist in deinem Kopf schon relativ fertig.

00:15:23: Hast

00:15:23: du das schon auch überlegt?

00:15:24: Das

00:15:24: sind noch hundertzwanzig andere, die sind doch nicht im Kopf fertig!

00:15:28: Und es reicht auch nicht, ihnen einmal zu präsentieren und einmal zu sagen ich verstehe, dass für manche auch total herausfordernd ist wenn fünf oder zwanzig Jahre lang man das so gemacht hat... Und jetzt kommen Informationen mit, dass wird so nicht mehr nachgefragt.

00:15:42: Wir brauchen das jetzt leicht

00:15:43: anders.".

00:15:45: Das ist nicht einfach und die Menschen mitzunehmen sind eine große Herausforderung.

00:15:50: und gelingt es in jedem Fall.

00:15:51: Nein, es gelingt natürlich nicht in jedem fall.

00:15:53: Bemühlen wir uns, dass es in jeden Fall gelingt?

00:15:55: Natürlich bemühen wir uns!

00:15:57: Weil ich will nicht negativ über Schraubenfabriken erinnern aber wir sehen keine.

00:16:03: Schraubenfabrik kommt ganz auf Emotionen an, ob die rüberkommen oder nicht.

00:16:09: Es kommt ganz viel auf das Gespür für die Menschen da draußen an.

00:16:12: Es kommen ganz viele aufs Gespüren mit Musikerinnen an.

00:16:17: Das ist ein sehr emotionales Arbeiten den ganzen Tag und deswegen ist es glaube ich noch einmal die Spur herausfordernd.

00:16:24: Bleib unbedingt dran!

00:16:25: Und abonniere jetzt unseren Kanal um keine Ausgabe mehr zu verbassen.

00:16:29: Nächsten Donnerstag folgt Teil zwei von meinem Gespräch.

00:16:33: Ich freue mich, wenn du wieder mit dabei bist.

00:16:35: Deiner Alexander Zahner.

00:16:36: Bis bald!

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