Folge 171 Christian Knill - (1/2): Knill Energy Holding GmbH
Shownotes
Mehr zu Knill Energy Holding GmbH findest du auf der Website: https://www.knillgruppe.com/
Hier erfährst du mehr über Christian Knill](https://www.linkedin.com/in/christian-knill-23b97b174/))
Wir sind Business Gladiators
Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.
Wenn du mehr über uns und unsere Arbeit erfahren möchtest, schau gerne auf unserer Website vorbei:
Transkript anzeigen
00:00:00: Jeder einzelne Mitarbeiter ist wichtig für den Erfolg des Unternehmens und das muss man einfach spüren lassen, finde ich.
00:00:05: Was vor über dreihundert Jahren als kleine Schmiede im Herzen der Steuermark begann, ist heute ein kopaler Player.
00:00:11: Christian Knil steht an der Spitze der Knilleinagie und führt das Familienunternehmen in der zwölften Generation.
00:00:17: Eine der superspannenden Fragen, über die wir
00:00:19: sprechen –
00:00:20: wie schafft man es, über Jahrhunderte relevant zu bleiben?
00:00:23: Den Sprung zum Clubplayer zu meistern und dabei das Ziel von einer Milliarde Umsatz fest im Blick zu behalten!
00:00:29: Jetzt in Lieders of Transformation.
00:00:31: Ich bin Alexander Zahler von Business Carriottas, los geht's!
00:00:36: Christian es ist mir echt eine besondere Ehre ein Riesenglück das wir dich heute zu Gast bei Liedes Of Transformation haben.
00:00:42: Danke danke dass du dabei bist.
00:00:43: erzähle vielleicht ganz kurz zum Start.
00:00:46: Ja wofür bist Du verantwortlich?
00:00:48: Das ist ja auch unfassbar Volksgeschichte seit mehr als dreihundert Jahren.
00:00:50: und was ist da deine Rolle?
00:00:52: Ja zunächst danke mal für die Einladung.
00:00:54: Und wir haben einen Familienunternehmern, das zwischen meinem Bruder und mir aufgeteilt ist.
00:01:02: Ich leite den Energiebereich sozusagen diese Gruppe und mein Bruder den Sonnenmaschinenbereich und in diesem Energiebereich bin ich dem CEO.
00:01:12: Operativ habe ich ein Geschäftsführer sozusagen über den strategischen Teil und ja auch bei Akquisitionen und Wachstum vorantreiben sozusagen.
00:01:20: Das ist so die Rolle, die ich mir sozusagen selber zuschreibe
00:01:24: Fangen wir vielleicht oben an, damit unsere Hörerinnen und Hörern verstehen.
00:01:27: Was das für Nummer ist?
00:01:28: Erzähl kurz von der Knilgruppe, von der Holding, deiner Rolle als Geschäftsführer und Gesellschafter mit den Brüdern gemeinsam.
00:01:36: Was ist da alles drin?
00:01:39: Es gibt ja dann viele Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittlerweile... Was ist dein Geschäft?
00:01:46: Ihr kommt aus der Metallwelt, aus der Metalverarbeitung eigentlich und mittlerweile ist es ja viel mehr!
00:01:51: Ja, so kommendom eigentlich aus einer Schmiede, die eben schon vor mehr als drei Jahren in unserem Besitz sozusagen ist.
00:01:58: Ursprünglich unter den Namen Mosdorfer.
00:01:59: Mein Großvater war dann ein Knil, der hat dann in die Familie reingeheiratet und wir sind jetzt die dritte Knillgeneration insgesamt aber schon die dreizehnte oder zwölftigartige Nation.
00:02:07: Entschuldigung, du wirst ja auch die nächste Generatorin mitzählen!
00:02:11: Und wir haben es... Wir schmieden noch immer.
00:02:13: also das noch immer, dass die Kernfertigung, die man nach wie vor auch am Stand hat in in der Steiermark, den wir jetzt im Halten und halten wollen.
00:02:23: Und aus dieser Schmiede hat sich sozusagen meine Gruppe entwickelt, die sich primär im Energiebereich beschäftigt mit Komponenten, die für die Stromübertragung und Verteilungen helfen, sag ich mal.
00:02:38: Bildlich dargestellt ... Wenn man sich bei einem
00:02:39: Strommarkt
00:02:41: einen Strommasten vorstellt, dann sieht man meistens den Masten.
00:02:44: Dann sieht man auch das Seil da oder hängt irgendwas an dem Masten dran Und alles, was zwischen den Masten und dem Seil hängt bei einer Leitung.
00:02:52: Das kommt
00:02:53: da nicht
00:02:53: vor euch.
00:02:55: Auch bekannt ist vielleicht auch ein Verteiler-Schrank, das heißt wenn man Haus baut, kommt meistens Voraushaus zu einem Schrank der den Strom aufteilt, dass dann auch so ein paar Komponenten die wir näher machen Und im Sonnermaschinenbau, das ist ein bisschen später dazugekommen und da machen wir Maschinen zur Kabelproduktion.
00:03:11: Also wenn du eine Energiekabel haben willst oder so ein Kabel was da jetzt hängt oder einen Automotive-Kabel oder Glasfaser-Kabel, was ja immer, dann machen wir die Maschine dazu dass man diese Kabel produzieren kann.
00:03:24: Insgesamt haben wir mittlerweile über dreitausend Mitarbeiter bei uns in der Gruppe aufgeteilt eben auch meinem Bruder und auf mich.
00:03:32: Ja... In verschiedenen Ländern tätig eben noch sehr stark in anderen Ländern mit Fertigungen oder Vertriebseinheiten.
00:03:44: So wie du bist, es ist sehr bescheiden und zurückhaltend aber das sind über zwanzig Länder plus dir da bedient bis nach Indien.
00:03:52: also es ist schon etwas was außergewöhnlich ist sozusagen diese Familienunternehmen werden immer noch zu sein, das erlebt man in Österreich natürlich noch oder in Deutschland oder Schweiz aber und gleichzeitig eigentlich ein Weltkonzern.
00:04:07: Ein global lagierendes Unternehmen zu sein.
00:04:09: Naja Stromleitungen in Österreich werden nicht so viel gebaut.
00:04:12: wenn er nochmal gebaut wird dann dauert's meistens zwanzig Jahre bis es genehmigt wird und hoffentlich wird es dann schnell gebaut.
00:04:19: also insofern haben wir uns schon sehr früh mit anderen Märkten beschäftigt wo man eben auch solche Komponenten benötigt.
00:04:26: Und dann hat sich es einfach so ergeben, dass wir auch in anderen Ländern Gesellschaften gegründet haben.
00:04:32: Teilweise auch aus Kostengründen und teilweise als Marktgründen Und so ist ihm die Gruppe irgendwie entstanden.
00:04:41: Ich muss in dem Raum nutzen, wo ich merke, wo du das Gefühl hast, da entwickelt sich, obwohl die ganze Welt ja momentan schon im Umbruch und den Veränderung auch in komplexer Situationen ist, wo erlebt ihr was weitergeht?
00:04:51: Dass Elektrifizierung stattfindet, dass eure Produkte gefragt sind?
00:04:56: Das sagt in Österreich natürlich nicht mehr so.
00:04:58: aber wo merkt ihr speziellen Wachstum noch immer?
00:05:03: Also für uns der größte Wachstumsmarkt ist jetzt die USA.
00:05:09: Da sind die Leitungen teilweise sehr alt, älter als in Europa.
00:05:14: über forty-fünf Jahre gibt nicht so viele Mitbewerber.
00:05:17: Preisenniveau ist relativ gut.
00:05:19: dort wollen wir auch stark investieren und wollen mehr rein.
00:05:24: Sonst vom bestehenden ist der nahe Osten ein sehr großer Markt für uns.
00:05:29: Der größte Hauptmarkt ist Saudi Arabien zum Beispiel Jetzt ein bisschen beeinträchtig durch den Krieg, aber auch noch für sich ist das die Region.
00:05:39: Kuwait, Emirate, Oman, Saudi Arabien sind große gute Märkte und natürlich der asiatische Markt wächst nämlich auch.
00:05:47: China selber ist jetzt kein Markt für uns, da gibt es zu viele Mitbewerber oder viele Player dort.
00:05:52: Aber Indien ist einem auch ein sehr großer Markt für unsere.
00:05:54: Sehr
00:05:56: spannend!
00:05:59: Wie gelingt da jeweils der Eintritt in den Markt?
00:06:01: Wie schafft ihr das, weil man denkt, hier kommt es weiter.
00:06:04: In dem Steiermarkt ist es nicht ums Eck emotional gefühlt und trotzdem schafft sich das schon zum Vielfältigen immer wieder, dass euch das gelingt.
00:06:14: Jeder Markt hat seine Eigenheiten.
00:06:16: Sehr schwieriger Markt ist z.B.
00:06:17: in Indien.
00:06:18: Dort haben wir einen twenty-six Prozent Partner, der uns die Tür geöffnet hat ohne India in Indiens.
00:06:25: Das kannst du vergessen!
00:06:27: Und in anderen Märkten, ja meistens... also wir haben jetzt keine Personen die mir dort ein Team verlagern.
00:06:34: Also so Experts.
00:06:35: Sondern wir schauen immer dass man sozusagen Locals finden und dort vor Ort dann das Team aufbauen.
00:06:42: Oft haben wir auch Firmen akquiriert.
00:06:44: Das heißt der war schon in einem Team.
00:06:46: Wenn es mit meisten Fällen war, ist Gott sei Dank auch gut und da haben wir das nicht übernommen.
00:06:52: Ich muss dir das fragen, weil es gibt ja viele gerade auch jetzt die dürfen können.
00:06:56: Manche empfinden sie auch als müssen eine Unternehmen von ihren Eltern und ihrem Vater übernehmen.
00:07:04: Das hast du gemacht und extrem erfolgreich gemacht.
00:07:06: Daher muss ich kurz darauf eingehen wie diese Übergangsphase gelaufen ist, wie ist das gelungen?
00:07:11: Worauf hast Du geschaut was hast Du geändert und wirst doch noch weiter.
00:07:15: Also der Übergang, da musste mein Bruder und ich unserem Vater danken.
00:07:19: Der hat das wirklich sehr gut gemacht.
00:07:20: Wir waren damals... ...zweiunddreißig und neunundzwanzig.
00:07:23: Also
00:07:24: dein Bruder ist sehr jung?
00:07:25: Genau!
00:07:25: Mein Bruder war drei Jahre jünger.
00:07:27: Wir wurden zwar schon so knapp acht, neun Jahre im Unternehmern, aber jetzt die Anteile zu übernehmen war sehr früh.
00:07:36: Und es hat... Ja, das hat geschäftlich auch gut gepasst.
00:07:39: Damals hat es noch die Schenkungssteuer gegeben und damals ist das Geschäft nicht so gut gekauft.
00:07:43: Und dann hat der Steuerberater einen Vorteil empfohlen.
00:07:45: Jetzt
00:07:46: wäre ein guter Zeitpunkt.
00:07:47: Gibt's weiter?
00:07:48: Weil der Vater wollte ursprünglich bis zu sixty-fünf arbeiten... ...und hat sich aber dann mit sixty-einen schon uns übergeben.
00:07:54: Das gute daran war, dass sie sich wirklich dann rausgehalten.
00:07:56: Ich wollte
00:07:56: sagen, man hat es dann wirklich übergeben!
00:07:58: Genau, weil das Schlimmste was am passieren kann ist wenn er übergibt Und trotzdem auf dem Hintergrund oder vielleicht auch im Vordergrund immer Entscheidungen trifft und das geht einfach nicht.
00:08:08: Wir haben einmal so eine Situation gehabt, wo ich was gefragt wurde dann sie nein oder was er immer gesagt habe und dann ist ihm derjenige zum Fotogang an, der hat etwas anderes gesagt und das ist ein No-Go!
00:08:20: Das geht einfach nichts und da sind wir dann ausdiskutiert und dann war es erledigt und dann hat er nie mehr sich sowas gemacht.
00:08:27: also von ihm wirklich sehr gut.
00:08:29: Ich meine, jetzt bin ich auch schon aus den Sechsen-Fünfzig.
00:08:32: Bei uns steht es auch an, langsam nachzudenken wie die Nachfolge ausschaut und ich glaube das ist das wirklich das Schwierigste.
00:08:39: dann erstens um einen Aufbau zu gestalten oder mitzugestalten zumindest irgendwie.
00:08:43: wer könnte das übernehmen von der Familie?
00:08:45: Oder vielleicht auch extern und dann das loslassen haben wir letztendlich.
00:08:50: Wie gesagt, der vorigen Generation ist gut gelungen!
00:08:54: Ich hoffe dass es uns in der nächsten auch gut gelingt.
00:08:56: Was hast du als... damals zwei und dreißigjähriger, dir vorgenommen.
00:09:01: Was hast du dir angeschaut?
00:09:02: Wie hast du reingefunden?
00:09:03: Ich weiß, du hast das Unternehmen gekannt, aber es ist was anderes.
00:09:06: Man sagt man ist ein Mitarbeiter oder eine Führungskraft.
00:09:08: Da ist man Geschäftsführer Hauptverhandler total hier.
00:09:12: Reingefunden.
00:09:13: Ich meine, grundsätzlich glaube ich mal dass es sehr viel mit Selbstvertrauen noch zu tun hat.
00:09:18: Ich mein, ich bin Betriebswirt jetzt keine Techniker.
00:09:21: Das ist schon mal in einem technischen Betrieb nicht gerade ideal.
00:09:25: Trotzdem habe ich mir halt irgendwie meine Sporen erkämpft, sagen wir mal.
00:09:28: In dem ich halt sehr bisslig war oder halt auf die Zollenerdebilder genau angeschaut hab und dann glaube ich das um-und-auf ist einfach dass man Leute hat mit denen man vertraut und denen man gut zusammenarbeiten kann.
00:09:41: Das ist ein Team, es ist zwar so eine Floskel, den man sagt aber ich kann sagen, dass ich mich wirklich voll auf mein Team verlassen kann.
00:09:50: Und das ist ja das Wichtigste, dass man wirklich auch bei der Auswahl der Nachfolger – wenn jemand in Pensionen geht zum Beispiel oder wenn ein Unternehmen eben kauft und da neu gründet.
00:10:00: Dass man dort halt sich Zeit nimmt und wie die richtigen Personen nehmen.
00:10:03: Weil du ärgerst dich und verlierst nur Zeit, wenn du jetzt schnell, schnell jemanden nimmst und er passt dann nicht.
00:10:08: Das kostet viel, dauert lang und es einfach nicht gut.
00:10:14: Ja, und ich meine es war ja nicht alles schlecht was aufgebaut war.
00:10:18: Es war sehr viel schon da.
00:10:21: Mein Vater... also wir haben immer das Ziel gehabt zu wachsen.
00:10:24: Ich kann sagen mein Vater hat damals gesagt er möchte auch mal in seinem Leben noch die Milliarde schaffen.
00:10:28: Damals war's auf Erschilling.
00:10:30: Hat er geschafft!
00:10:31: Und hier haben wir jetzt das Ziel dass mir irgendwann eine Milliarde Euro schaffen hat.
00:10:35: Das pusht mich persönlich einfach.
00:10:37: Wir sind auf einem guten Weg und bis ich es übergebe, hoffe ich das ist noch scharf.
00:10:44: Christian, du musst jetzt natürlich nachfragen worauf schaust dann bei der Ausbildung der Leute?
00:10:47: Weil du hast mit zweiunddreißig damit angefangen ja eigentlich also macht das auch schon zwar drei Monate.
00:10:54: Worauf achtest Du?
00:10:56: Naja primär, so würden wir uns schon mal das kennen was ich nicht kann.
00:10:58: Also Marktverständnis oder technisches Verständnis oder ja nachdem was ich halt irgendwelchen Typen von Management in meinem Suche Und dann geht's halt auch um die Chemie.
00:11:09: Wie ticken wir gleich?
00:11:12: Ist es jemand, den ich auch Zusatzaufgaben gehen kann?
00:11:16: Weil bei uns ist das so, wie man es organisiert, dass der Geschäftsführer von einer operativen Einheit muss mir da noch helfen wenn ich was neiges kaufe.
00:11:24: Da muss er teilweise mit übernehmen oder zumindest bei der Tudile Chance mithelfen.
00:11:29: Also insofern, so eine Zusatzbelastung darf jetzt nicht sein und ich mache meine acht oder drei Stunden.
00:11:35: Das ist es also mehr machen.
00:11:36: Ja
00:11:36: ja ja.
00:11:38: Und letztendlich wie gesagt, das ist schon die Chemie und der Antrieb muss übergesprungen sein sozusagen, dass da die gleiche Motivation da ist, die ich mir auch verspüre.
00:11:51: Wann passt's nicht?
00:11:52: Wie hast du das gemerkt, wanns net passt mit jemandem?
00:11:55: Was ich gar nicht vertrag ist wenn man einen Link soll zu sagen.
00:11:59: Also ich hab auch schon einen Geschäftsführer gehabt.
00:12:02: Das war ein Blender, sondern dergleichen und der hat mich dann zutiefst enttäuscht weil er mir hintergangen ist und das geht gar nicht.
00:12:12: Falsche Zahlen genannt oder?
00:12:13: Nein, er
00:12:14: wollte letztendlich... Wir haben die Firma gekauft, der war dann ein Geschäftsführer.
00:12:17: alle haben schon gesagt es ist ein voller Irrer den musst du rausschmeißen.
00:12:20: und da haben wir gesagt naja aber der liefert super Zoll ab warum soll ich denn ausgeschmeiß'n?
00:12:23: Und letztendlich wollte man ja die Firma über dritte Zug kaufen wieder und hat gegen mich in der Firma gespielt, das geht gar nicht.
00:12:33: Also es geht am Ende schon sehr stark um Vertrauen, Loyalität.
00:12:35: dann... Du sagst du wirst wachsen?
00:12:40: Dann muss ich natürlich nachfragen dass Unternehmen so weiter wachsen.
00:12:44: In welche Richtung schaust du da oder wo?
00:12:47: Welche Themen, welche Märkte?
00:12:50: Also wie gesagt Amerika ist ein großer Markt, also USA speziell wo wir wachsen wollen.
00:12:55: Es gibt genug andere Märkte auch noch, weil das mit Abstand der Größe macht.
00:12:58: Interessant ist.
00:12:58: ich glaube dass Afrika auch früher oder später interessant ist.
00:13:03: Gibt ja ein paar Länder die man schon bearbeiten.
00:13:04: aber sag jetzt mal gesamt gesehen noch zu wenig.
00:13:09: und vom Produkt her.
00:13:10: also wir sind sehr stark im den Komponenten die alle über die Erde sind.
00:13:14: Die Energiekabel werden auch unter die Erde verbunden.
00:13:17: Auch da gibt es großes Potenzial.
00:13:20: Viele Länder bauen z.B.
00:13:22: Leitungen nicht mehr überall, sondern unter der Treppe und da brauchen sie auch Komponenten.
00:13:28: Und so wie bei einem Foto dann auch ein bisschen reingegangen ist in einen Sondermaschinenbau, ein komplett anderer Bereich haben wir jetzt mal Boro noch dich auch etwas anders reingeschmückert.
00:13:37: Das ist jetzt ganz eine andere Branche wo mein Gehmer gesagt hat, da wollen wir die Finger davon lassen.
00:13:43: Aber es reizt uns und das haben wir jetzt auch eingestiegen.
00:13:46: Solche Entscheidungen werden dann schon miteinander natürlich getroffen, in der Holding sozusagen mit den Brüdern gemeldet?
00:13:51: Ja ja also in dem Fall machen sie gemeinsam, haben eine eigene Gesellschaft noch gegründet und haben uns damit beteiligt.
00:13:58: Wir stimmen uns generell in allen Themen ab.
00:14:01: als wir treffen uns jede Woche sind eigentlich sehr eng informiert miteinander.
00:14:07: mein Bruder hat einen Aufsichtsrat wo er drinnen sitzt.
00:14:09: ich habe keinen aber wir stimmen es halt so ab.
00:14:12: Und wie gesagt, seit vierundzwanzig Jahren, seit wir die Anteile haben läuft es jetzt schon so.
00:14:18: Dass man eigentlich noch nie Diskrepanzen gehabt hat und immer jeden Seinbereich mehr oder weniger schon immer sagen muss, was ich machen will und was er machen will aber eigentlich noch nicht.
00:14:29: Irgendwie das da auch nicht gesagt hat, na das machen wir jetzt anders oder das macht man gar nicht.
00:14:32: Das Genehmigenheit sozusagen.
00:14:35: Wie schafft sie dass ihr euren Spirit und man merkt ja die über viele Generationen entstandene Kultur DNA, wie ihr seid.
00:14:44: Wie schafft sie das?
00:14:45: Dass ihr das in den Ländern und in den Teams erhaltet, dass die verstehen, wie man es macht, wie die Knills das machen.
00:14:52: Ist das Kommunikation oder ist es Esseng bei dir?
00:14:55: Vorleben ist natürlich, Kommunikations ist natürlich ... Und diese Unternehmenskultur, das ist das Wichtigste an Unternehmern.
00:15:04: Das versuchen wir halt auch tatsächlich zu leben so weiter.
00:15:09: Wir machen einen Firmenball zum Beispiel ... oder Sport-Divines, wo wir alle möglichen einnäuten.
00:15:16: Oder wir versuchen sehr offen kommunizieren auch mit Meetings, ob es jetzt eine Budget-Meeting ist oder Herbst-Meating und was das strategische Thema besprechen.
00:15:24: Und versuchen da halt alle mögliche... also all die Player einzubeziehen, also Geschäftsführer einzubezielen oder das Management Team einzubezuziehen.
00:15:32: Wir gehen, also meine meisten Besuche sind innen Unternehmern.
00:15:36: Wo man da durch die Unternehmen durchgeht und
00:15:38: sozusagen deine eigenen Firmen, eure eigenen Firme eigentlich
00:15:41: besucht?
00:15:42: Ja ja genau, ich muss ja immer wissen was los ist.
00:15:45: Die sind ja am ersten Amaraktivisten was los is'.
00:15:50: Und das versuch mal einfach zu leben... Wenn
00:15:52: es schon beeindruckend ist dass das gelingt über so ein Wachstum hin?
00:15:56: Wachst du?
00:15:57: Ja, das Problem ist natürlich ich weiß jetzt nicht mehr alle Namen von allen Mitarbeitern.
00:16:00: Aber ja, es geht auch.
00:16:02: aber im Endeffekt jeder Teil, jeder Mitarbeiter, jeder einzelne Mitarbeiter ist wichtig für den Erfolg des Unternehmens und das muss man einfach spüren lassen, finde ich.
00:16:13: Nächsten Donnerstag gibt's weiter mit Christian Knil und noch mehr Einblicken in seine Welt der Transformation- und Weiterentwicklung.
00:16:19: Bleib unbedingt dran und folge jetzt unserem Kanal.
00:16:22: Dein Alexander Zahner
00:16:24: bis bald!
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