Folge 177 Oliver Attensam - (1/2): Attensam

Shownotes

Mehr zu Attensam findest du auf der Website: https://www.attensam.at/


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Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Also ich wurde sehr, sehr gut hinein integriert in das Unternehmen.

00:00:04: Ohne ab morgen mache ich alles anders.

00:00:06: Wenn es einer kann, dann Atensam vom kleinen Schneeräumunternehmen zur absoluten Erfolgsgeschichte.

00:00:12: Heute ist Atensamm Österreichs größter Hausbetreuungs-Dienstleister mit mehr als ein Tausend Fünfhundert Mitarbeiterinnen im ganzen Land.

00:00:19: Aber wie hält man an seinen Wurzeln fest und schafft gleichzeitig nachhaltig Wachstum wenn der Markt in Permanenten wandelt?

00:00:26: Genau das frage ich heute.

00:00:27: Oliver Atenssam CEO und Eigentümer des Unternehmens.

00:00:31: Willkommen zu einer neuen Folge von Leaders of Transformation!

00:00:34: Ich bin Alexander Zahler, los geht's!

00:00:37: Oliver es ist mir wirklich eine riesen Ehre ein riesige Glück.

00:00:40: schön dass du da bist.

00:00:41: danke dass du dir Zeit nimmst für unser Podcast Leaders Of Transformation.

00:00:47: Dein Name eure Familie klingt in Österreich.

00:00:51: trotzdem vielleicht erzähl ganz kurz ja wofür bist du verantwortlich?

00:00:56: welchem Team stehst du eigentlich?

00:00:57: vor?

00:00:57: welchem Unternehmen?

00:00:59: Ja, ich bin der Oliver Atensam.

00:01:02: Ich stehe dem Team Hausbetreuung AtenSam gegenüber ein Unternehmen mit Facility Management also mit Betreuung von Häusern ganz speziell Wohnhäusern und Gewerbeimmobilien beschäftigt.

00:01:16: und ja das war nicht immer so.

00:01:18: meine Eltern haben das gegründet.

00:01:23: eigentlich aus einer ganz anderen Geschichte heraus

00:01:27: Kann

00:01:27: ich gerne erzählen?

00:01:28: Die ist ja sehr charmant.

00:01:31: Ja, weil meine Eltern haben ganz andere Ausbildungen gegeben und haben damit überhaupt nichts zu tun gehabt.

00:01:38: Ich habe einen Bruder der vier Jahre jünger ist und wie er in die Schule oder im Kindergarten gekommen ist.

00:01:43: Man hat immer zu wenig Geld gehabt.

00:01:44: Meine Mutter wollte nicht Hausfahrer, klassischem Sinn sein und sie hatte die Zeitung aufgeschlagen.

00:01:50: damals gab es ja noch kein Internet.

00:01:52: Er hat angebote angeschaut und hat einen Job gesucht, wo er zum Mittag wieder zu Hause sein kann.

00:01:59: Und wo es in der Nähe von zuhause ist... ...und nur über dem Berg drüber gab's eine Firma.

00:02:03: Die Firma Austroschnee, eine Schneeramfirma.

00:02:05: Keine Ahnung was die machen.

00:02:07: Meine Mutter war das auch, glaub ich, wurscht.

00:02:09: Sie hat sich beworben und wurde genommen.

00:02:12: Ja, und dann wenn es geschnallt hat war sie länger im Büro.

00:02:15: Und dafür hat sie Zeit ausgereicht bekommen.

00:02:17: Im Sommer, wenn wir Ferien hatten, waren meine Mutter immer bei uns da.

00:02:21: Das war ich ganz gut.

00:02:25: So sind wir reingewachsen in dieses Arzt.

00:02:27: Genau!

00:02:28: Meine Eltern haben aber erkannt der Eigentümer, der Herr Tvaroch wollte nur Schneeräumung machen.

00:02:34: Wie gesagt, reinigen tun die anderen Schneeräuschen was Feines.

00:02:38: Okay.

00:02:39: Und meine Eltern haben aber bekannt, dass für unsere Kundenhauserwaltungen den Hausbesorger wenn der krank war zu ersetzen war oder wenn es keinen gegeben hat eben zu ersätzen.

00:02:49: das ist nicht nur Schwerräumung sondern ein ganzes Haus.

00:02:52: zu betreuen wollte er auch nicht und das war dann.

00:02:55: nach ein paar Jahren hat sich das dann getrennt.

00:02:56: um meine Eltern habe ich begonnen Häuser zu beteuen.

00:03:01: Du bist jetzt der zweite Generation, hast du einen neuen ZDN sozusagen da auch begonnen reinzuschnuppern oder?

00:03:07: Nein.

00:03:07: Wann hast du angefangen sozusagen?

00:03:09: Nein ich war eigentlich von einer Geburtsstunde am Küchentisch immer dabei.

00:03:13: man muss sich das ja so vorstellen dass man nicht ein Unternehmen anfängt das Riesen groß ist sondern meine Eltern haben beschlossen also das probieren wir mal aus.

00:03:20: und es gab einen großen eine große Ausschreibung der Stadt Wien, wo man mitgemacht hat.

00:03:26: Und das hat einen Teil gewonnen und hatte einen Grundumsatz gehabt, wo er den entschieden hat.

00:03:32: Jetzt können wir eigentlich mit dem überleben.

00:03:34: So war es dann auch ... Hat das aber am Küchendisch.

00:03:38: Frühstück war immer gemeinsam.

00:03:40: Sonst war immer Vater, Mutter und wir mit der Schule beschäftigt.

00:03:44: Frühstag hat's immer gegeben.

00:03:46: Dann wurde halt alles besprochen.

00:03:49: Ob ihr wollt oder nicht?

00:03:50: Wir waren halt ... Die Zuhörer, logischerweise.

00:03:54: Und damit haben wir alle Probleme und Sorgen und Freuden eines Unternehmens mitbekommen.

00:03:59: So, weil ursprünglich.

00:04:01: Und wenn ich Taschengeld gebraucht ... Ich hab immer ein Klett.

00:04:04: Immer zu wenig Taschengeld gehabt, eh klar!

00:04:07: Wenn ich was gebrauchte, habe meine Eltern gesagt, dann gehst du halt ins Büro, das war im selben Haus Machst halt irgendwas.

00:04:13: Also ich musste mir mein Geld immer verdienen und damit war ich eigentlich immer irgendwo

00:04:17: da drin.

00:04:18: Und ich habe das natürlich toll ausgenützt, weil in dieser Zeit damals, in den achtziger Jahren haben wir einen Kopierer zu Hause gehabt.

00:04:25: Niemand hatte das!

00:04:27: Da konnte man groß so ein kleiner stellen, man konnte sich Schummel zetteln, basteln und diese Dinge... also ich hab auch die positive von Teilen eines Unternehmens erkennen dürfen ja?

00:04:35: Und bin ich aber in das Unternehmen tatsächlich dann ... nein

00:04:40: Diese kurze Zeit, spannende Seite der Gründung macht sich bis jetzt auf die Auseinandersetzung von Mitterbeitern in vielen Standorten ganz Österreich.

00:04:51: Wie hast du geschafft?

00:04:51: Wie habt ihr es ihr geschafft sozusagen die DNA von damals diese Start-DNA in der Firma zu behalten?

00:04:59: natürlich wahrscheinlich stark auch über dich aber wie Wie ist das gelungen?

00:05:04: oder ist es schwierig, dass das gelingt?

00:05:06: Ich stelle mir vor dieses Wachstum verändert natürlich.

00:05:08: Was kommen neue Leute rein dazu?

00:05:10: Ein permanenter Wandel.

00:05:12: aber ich glaube es ist so.

00:05:14: im Grunde haben meine Eltern diese Unternehmen gegründet mit.

00:05:17: die haben das ja nicht gelernt sondern die haben da so ein Bauch herausgemacht ausprobiert was geklappt hat war gut und was nicht geklappte wurde halt entweder verbessert oder ausglasen.

00:05:27: und so entwickelt man sich und ich habe das halt einfach daneben miterleben dürfen, gelernt gesehen was in Erfolge und was in Misserfolge.

00:05:35: Und hat das einfach so weitergemacht?

00:05:37: Also man hat mir das übertragen wenn man so will.

00:05:39: also ich habe es nicht erfunden ja.

00:05:41: Klar haben wir dann begonnen zu lesen und da hat man eine Ausbildung entsprechend auch ein bisschen gemacht.

00:05:45: aber im Grunde steckt er sich ein bisschen in einem drinnen und bei uns war immer das Thema Qualität.

00:05:51: Wir wollten immer nicht irgendeine Schummel-Mogelbackung sondern wenn halt ein Grunde uns einen Auftakt gibt muss ich vorstellen, wenn so ein Unternehmen gegründet wird.

00:06:00: Ist mir total aufgeregt, weil man den ersten Auftrag bekommt und da will man nicht schlecht machen sondern man denkt sich oh Gott jetzt gibt uns das ja Geld dafür.

00:06:09: Und damit hat er es... Mein Vater war einer der konnte nicht gut schlafen wenn zum Beispiel wenn sie im Winter geschneit hat, der war um drei in der Früh egal auch später schon wo er schon lange hätte liegen bleiben können und alles gut organisiert werden.

00:06:23: Der war immer unterwegs und hat immer seine ersten Kunden besucht um drei.

00:06:27: Also die haben gar nicht gewusst, dass er dort hinfällt.

00:06:29: Er hat einen roten Ski-Overall angezogen über sein Sarko drüber und dann ist er dorthin und hat immer in den Ersatzfahrzeug sich genommen und hat das noch schnell weil er durch aus dem ersten Aufträgen vom ersten Tag weg die Verantwortung gehabt hat.

00:06:45: Und das kriegt man total mit.

00:06:47: also ich bin so aufgewachsen.

00:06:50: Wenn du zurückschaust was waren so die vielleicht ein zwei Meilensteine wo du gesagt hast?

00:06:54: Ui, jetzt ist er folglich.

00:06:56: Jetzt hebt das Unternehmen ab weil ich mir nicht so kann man sagen der Marktführer ist schon ein Leuchttom in Österreich für das Thema?

00:07:04: Ja also ich glaube das erste Spannende ist wenn man überhaupt einmal seinen Namen irgendwo sieht in der Öffentlichkeit oder auf einem Auto oder auf einer Haus, auf einem Haus, da davon.

00:07:23: Man muss sich vorstellen ich war sehr schüchtern und der Name Attensam ist ja kein alltäglicher.

00:07:31: Und meine Eltern haben das Unternehmen auch versucht so zu benennen dass Attensamm ganz klein ist weil man gesagt hat man kann eine Firma nicht attensam benennen, das ist ja unmöglich.

00:07:41: Wenn mich einer gefragt hat in der Schule also bucht ihr mal deinen Namen Ich hab wirklich geschwitzt wie der Wilde und man hat den immer falsch geschrieben.

00:07:52: Und in der Sekunde, wo dieser Name irgendwo da und dort mal aufgekommen ist, plötzlich haben die Leute dann gesagt ah es setzte die davon da Schneeräumung oder was auch immer... Ja!

00:08:01: ...und mein Name war da.

00:08:02: also das war so für mich der erste Ding.

00:08:04: aha man wird wahrgenommen.

00:08:05: ja also da war man stolz natürlich drauf.

00:08:08: aber so Meilensteine wo man gesagt hat jetzt geht's richtig durch kann ich so den Anfängen gar nicht sagen.

00:08:16: Das hat von Anfang an recht gut funktioniert, glaube ich.

00:08:19: Ist jetzt

00:08:19: ganz gut immer wieder gewachsen oder... Wir haben

00:08:22: immer ja die Kunden sehen uns wir haben nicht viel Werbung machen können gar kein Budget dazu aber dadurch das funktioniert hat.

00:08:29: dieses Kundenversprechen wurde wirklich persönlich eingelöst.

00:08:32: Das hat einfach wählen geschlagen und hat funktioniert.

00:08:36: Aber so richtige Meilensteine.

00:08:37: also meine Aufgabe im Unternehmen am.

00:08:43: Es wurde alles Größe, wir haben schon viel mehr Kunden.

00:08:45: Einige hundert Kunden gehabt und man hat keine Auftaktdatenbank gehabt.

00:08:50: Wir befinden uns im Jahr nineteen-neunzig-einundneunzig.

00:08:53: also Computer war nicht selbstverständlich.

00:08:55: Man hatte Karteikarten gehabt, man hatte eine Olivetti Schreibmaschine gehabt die ein paar Standardsätze einprogrammiert hatte so wie F eins war mit freundlichen Grüßen und f zwei war sehr gälte Damen und Herren oder so irgendwas.

00:09:11: Und mehr gab's nicht.

00:09:12: und dann hat man einen Computer angeschafft, hat damals siebzig tausend Schilling gekostet.

00:09:16: Umgerechnet war es in fünftausend Euro also eine Insumme damals.

00:09:20: Was hat er mit diesem Ding gemacht?

00:09:22: Da war so ein Riesenkasten und der hatte so noch diese Fünfeinviertel-Zoll-Disketten gehabt... ...und ein Nadeldrucker, der da immer geratert hat!

00:09:31: Und da hat man nichts anderes als die Kundenadressen eingegeben um die Rechnungssumme.

00:09:38: Hat aber keiner Zeit gehabt das einzugeben.

00:09:40: Meine Aufgabe war am Anfang, weil jeder so seine Jobs gehabt hat.

00:09:45: Meiner Erster war diese Daten da einzuklopfen und dann hatten wir eine Datenbank bekommen die man selber programmieren kann.

00:09:53: F&A hat das geheißen.

00:09:55: Kein hatte Zeit sich mit dem zu beschäftigen.

00:09:57: drei Handbücher und man hat gesagt es setzt sich dahin und machen mal!

00:10:01: Und ich bin da drei Monate gesehen habe das gelesen.

00:10:04: Ich war nie ein großer Leser damals und hab das durchgeforscht und ausprobiert.

00:10:08: In Nachhinein war diese Datenbank eigentlich, hat uns sehr viel schnellerst der damals schon kleine Mitbewerb gemacht.

00:10:15: Indem wir eine Kundentaten-Bahn hatten und Werbeeausehnungen machen konnten und sofort konnte das programmieren.

00:10:21: ich konnte schnell was umändern.

00:10:23: Ich war immer der in der Schule, der diese Computer-Fuzis waren.

00:10:26: Früher mit diesen kleinen Tascheneinern, die hab ich gehasst.

00:10:28: Er war eher so der Kohle und die anderen waren die Nerds.

00:10:33: Und ich bin aber zu einem Nerd wenn wir so wilder geworden sind.

00:10:36: Und habe aber gemerkt, macht's ihn!

00:10:38: Das

00:10:38: war ein Riesenmeilenstein weil wir plötzlich irrsinnig schnell kommunizieren konnten im Masse unter Anführungszeichen.

00:10:44: Du

00:10:44: hast dann relativ bald die Geschäftsführung, die zehn Jahre Training gewesen Die Verantwortung übernommen.

00:10:55: Wie ist diese Übergabe gelungen?

00:10:59: Also es war so, meine Eltern haben immer gesagt nach ein paar Jahren machen wir das noch und dann müsst ihr Kinder also mein Boot und ich das übernehmen Und das für uns hat es gelungen so in zwei, drei Jahren und bei meinen Eltern scheinbar waren das zwanzig-dreißig Jahre.

00:11:16: Also das war eher die Diskrepanz.

00:11:18: also dass wir das irgendwann mal übernehmen war klar aber die Zeit nicht und die Kommunikation hat's nicht gegeben dazu und wir wurden im Grunde ausgebildet.

00:11:26: wenn man so will na irgendwann werden sie das übernehmen und das war natürlich immer ein Prozess okay?

00:11:32: Das hat mich immer interessiert weil ich wusste ja nicht den Zeitpunkt.

00:11:36: Wenn das mal stattfindet, dann möchte ich alles sehen und verstehen.

00:11:42: Nicht so eine Black Box quasi erben wenn man so will.

00:11:48: Wir waren gut vorbereitet und der Zeitpunkt war im Grunde ein viel zu früh.

00:11:54: nur mein Vater ist plötzlich verstorben Sehr tragisch, hat Leukimie bekommen und war wirklich innerhalb von drei Monaten nicht beim Leben.

00:12:02: Und das war ein Schock!

00:12:03: Das kann man sich nicht vorstellen.

00:12:04: also alles war weg.

00:12:05: Meine Eltern haben aber gemeinsam dieses Unternehmen geführt und deswegen war es gut, dass meine Mutter ja noch da war.

00:12:11: Und meine Mutter hat so einen Erdbeben menschlich erlebt... einfach nicht gearbeitet hat, eine Zeit lang und sich neu orientieren und organisieren musste.

00:12:20: Und das war wenn man so will im Nachhinein muss man fast sagen ein Glück dass dann wir wirklich ins kalte Wasser gestoßen waren gerade vor allem ich als älterer Bruder und ich musste Verantwortung übernehmen!

00:12:32: Ich konnte nicht zum Mami und Babbe gehen und sagen ich habe jetzt probiert und es ist ich weiß es nicht mehr weiter sondern es war eindeutig hinter mir ist nichts.

00:12:39: also entweder ich oder ich gehe unter und das war schon recht spannend.

00:12:43: ja

00:12:44: Und was waren denn die ersten Themen, die du angriffen hast?

00:12:46: Wo hast du gesagt da will ich etwas verändern.

00:12:49: Da will ich was weiterentwickeln.

00:12:51: Da möchte ich es vielleicht noch anders machen!

00:12:54: War nicht so, weil von Anfang an konnte ich immer mitreden.

00:13:00: Es waren dann aus Frühstücken, weil ich ausgezogen bin, oft Abendessen oder in der Firma.

00:13:04: Wir hatten keinen Besprechungsraum ursprünglich und wir sind mehrmals täglich auf Zusammenhang gekommen und haben alles besprochen.

00:13:13: Ich habe alles mitbekommen.

00:13:14: Und ich war in diesem Prozess des Änderns immer dabei.

00:13:17: Das kann ich nur jeden weitergeben ... die Chance bekommen habe, ich kommt.

00:13:25: Man hat mir nicht gesagt was ich tun soll sondern ich bin gekommen und was ich gesehen hab.

00:13:29: und in so einem Aufwarnungsunternehmen es gibt's da ständig irgendwas zu tun Ich bin gekommen mit einer Idee und hab gesagt ich würde das gerne so machen Und meine Eltern waren sehr cool muss ich sagen und haben gesagt okay wenn du der Meinung bist dann mach'n Und im ersten Moment ist.

00:13:43: er bleibst dann in die Luft weg.

00:13:44: also was heißt macht?

00:13:46: Nein tu!

00:13:47: Und dann habe ich es irgendwann einmal gedacht Okay war ich goshart Mit einer Idee, mach ich's mal.

00:13:54: Manche Sachen sind in die Hosen gegangen, dann hat man das besprochen und wir waren Menüböse immer.

00:13:59: Sie haben mich sozusagen machen lassen und mich erweitern.

00:14:01: Meine Verantwortung haben sie erweitert.

00:14:03: Und irgendwann, wo meine Eltern nicht mehr da war ... Das war ein total fließender Übergang.

00:14:07: also ich habe ihn.

00:14:09: Und ich hab dann noch später, auch heute gibt es noch einmal in der Woche wenn wir alle da sind, meine Mutter und ich Eine Besprechung, da reden wir nur über Privates zwar.

00:14:19: Aber das ist beibehalten worden.

00:14:20: Es gab zumindest einmal in der Woche eine Abstimmung und ich konnte mit allen Ideen dich hatte gehen.

00:14:25: Ich habe ein Feedback.

00:14:26: Wir haben das immer Pink-Bonkspielen genannt.

00:14:28: Der einen hat eine Idee reingeworfen was sagt er zu dem?

00:14:31: Und der andere gesagt na das würde ich so machen.

00:14:32: Aha!

00:14:33: Und so hat man sich zu einem etwas gemeinsam beschlossen und es wurde dann umgesetzt.

00:14:41: Das hat super... Also ich wurde sehr gut Hinein integriert in das Unternehmen.

00:14:46: Ohne ab morgen mache ich alles anders.

00:14:48: Ich war gigvorgegeben, es waren meine Ideen genauso drinnen und so haben wir's weiter gemacht.

00:14:53: Weiß ich?

00:14:53: Da bruch!

00:14:54: So Generation

00:14:56: und Bank nicht.

00:14:59: Lass uns in die Gegenwart biemen.

00:15:06: jetzt bist du verantwortlich Ja, für den Marktführer in diesem Land.

00:15:09: Was beschäftigt dich da in der Rolle gerade am meisten?

00:15:11: In welche Richtung ist es, wo sagst du hast du Handlungsfelder, wo ihr euch weiterentwickeln müsst, wo Ihr den nächsten Schritt gehen wollt's?

00:15:21: Das was mich am meisten beschäftigt.

00:15:23: wir sind in einer Wirtschaftskrise nicht nur Österreich sondern ich würde sagen zumindest Mitteleuropa.

00:15:33: Seit der Pandemie würd'ich sagen, die Inflation und all diese Themen.

00:15:38: Die Leute haben zwar heute mehr Gehalters noch vor sechs, sieben Jahren aber die Kaufkraft ist schlechter geworden.

00:15:46: Und das kommt am Ende des Tages auch bei uns an insofern dass die Betriebskosten eines Gebäudes und gerade eines Wohngebäudes wo die Leute ja in den Wohnungen wohnen wollen am Ende dieses Monats nicht mehr zahlen als davor war und der Eigentümer und der vermietet wie seine Miete auch haben.

00:16:03: also was macht er?

00:16:05: Erfangt an in den härteren Seiten, an den Betriebskosten zu schrauben.

00:16:09: Die Stadt Wien und Ähnliches – wenn man in Wien bleibt oder auch in den anderen Gemeinden die haben ihre Fixen und Sätze.

00:16:14: da kann man wenig verhandeln.

00:16:15: Da kann man auch nicht, man kann die Gemeinde nicht tauschen.

00:16:19: Und dann bleiben nicht sehr viel größere Kostenpositionen.

00:16:22: Wir sind eine von dem!

00:16:23: Das heißt wir spüren den Druck schon massiv immer stärker Kosten, Kosten und Kosten.

00:16:30: Und das macht man schon Sorgen.

00:16:31: Wir haben unsere Vertriebe in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt aber es kommt nicht sehr viel mehr raus als noch vor zwei Jahren war.

00:16:39: Das heißt es ist wirklich ein harter Markt.

00:16:40: Das beschäftigt mich einfach.

00:16:43: Ihr versucht euch immer breiter aufzustellen oder?

00:16:45: Ihr geht sich neue Themenfelder rein.

00:16:46: vielleicht erzähle ganz kurz was ihr mittlerweile alles macht und wo ihr sagt ihr bringt sozusagen Geschäfts- und Themen.

00:16:53: Es gibt zwei Möglichkeiten ein Unternehmen weiter zu entwickeln.

00:16:57: Das eine ist in die Vertiefung und Spezialisierung, machen ja viele und da gibts ja hidden Champions und alles Mögliche.

00:17:03: Und wir haben aber gesagt okay es gibt bei uns und muss man sich auch vorstellen in der Gebäudereinigung in Österreich gibt's zwölf tausend Gewerbescheine also zwölfttausend mindestens zwölfteausende Mitbewerber.

00:17:13: das ist extrem viel.

00:17:14: und dieser Markt jetzt fangt an zu drücken.

00:17:16: Also es ist nicht einfach.

00:17:17: wie verhält man sich?

00:17:19: Wir haben immer gesagt ok wir sehen uns als Hausbetreuer quasi, wenn man so will eine Angebotspalette rund ums Haus und haben aber dabei immer bestimmte Gewerke ausgelassen.

00:17:30: Und kommen darauf, dass unsere Kunden oder unser Eigentümer eigentlich eine Rundumbedreuerung haben wollen.

00:17:36: Die wollen nicht viele Schnittstellen haben, die wollen sorgenfreis sein, sie wollen sagen okay das ist meine Liegenschaft, da gebe ich einen jemand in die Hand und der kümmert sich und es ist alles Beste.

00:17:47: Weil die sind eigentlich vertraut

00:17:49: im

00:17:49: Team von euch?

00:17:50: Genau, da sind wir darauf gekommen dass es eben Nebengewerke gibt.

00:17:53: Die sind anders organisiert und wir haben halt begonnen immer umso mehr wir mitnehmen in der Gebäude Wartung um so besser.

00:18:06: also wir waren ursprünglich Hausmeister im Form von Schneeräumern Grünflächenpflege Reinigung wenn man so möchte und das hat sich halt im Zuge.

00:18:16: mittlerweile haben wir sechzig-siebzig verschiedene.

00:18:20: Was kann das Haus brauchen?

00:18:22: Darum geht es.

00:18:23: Ich muss natürlich in die Richtung.

00:18:25: betrifft auch das Thema wahrscheinlich Digitalisierung KI, du hast vorher gesagt ihr habt eine Schreibmaschine gehabt, die hat ein paar Wege gesetzt.

00:18:31: Ja bei

00:18:31: der ersten Digitalisierung.

00:18:33: Du warst da sozusagen an der Vorfront.

00:18:36: was davor dabei?

00:18:37: wie verhaltet euch jetzt zu dem Thema und dem Trend?

00:18:41: Dem kann man sich nicht verschließen, aber für mich ist das KI so ein Schlagwort oder der Modewort geworden und

00:18:47: alle

00:18:47: führten sich total.

00:18:49: In Wirklichkeit ist KI nichts anderes als dass ich einen Computer habe mit einer Rechenleistung, der heute mir übers Internet auf irrsinnig viel Informationsquellen-Datenwende zugreifen kann und sie mir superfiltert mundgerecht, je nachdem wie ich gefragt habe.

00:19:06: Das hat es ja davor auch schon gegeben.

00:19:07: also das ist jetzt alles plötzlich.

00:19:09: Aber natürlich sind die Rechenleistungen und die netzwerk international.

00:19:14: Und Übersetzungsmöglichkeiten, weil ich kann im chinesischen Datenbank wahrscheinlich genauso oder im russischen Schauen.

00:19:19: Das ist schon unglaublich aber wir haben das immer schon gehabt.

00:19:23: wie gesagt Wir haben die schreibmaschine gehabt der war dann hat dann schon so Standard setze gehabt.

00:19:28: da war der erste Datenbank und es hat sich von damals enorm bis heute entwickelt und wird sich weiterentwickeln.

00:19:34: was für mich ist ein Werkzeug?

00:19:37: Und es ist die Frage in Zukunft, wie viel Geld muss man in die Hand nehmen um ein effizientes Werkzeug zu haben.

00:19:44: Was ist effizient?

00:19:45: Was hilft einem wirklich?

00:19:47: Was is nice to have und was ist eigentlich ein Luxus sozusagen?

00:19:51: Und in dem wissen wir natürlich nicht, wer das morgen ist – alle nicht!

00:19:55: Das ist halt spannend, wenn ich heute eine Datenbank investiere oder eine neue ist, die dann morgen noch schon vorbereitet sind eher so die Themen.

00:20:05: Wie übernimmt man von heute auf morgen die volle Verantwortung für ein Unternehmen und wie gibt man sie später erfolgreich wieder ab?

00:20:12: Das erzählt uns Oliver Abendsam in Teil zwei.

00:20:15: Abonniere jetzt unseren Kanal, um die nächste Folge nicht zu verpassen!

00:20:20: Ich bin Alexander Zauner vom Business Graduate.

00:20:22: Bis bald.

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