Folge 178 Oliver Attensam - (2/2): Attensam
Shownotes
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Wir sind Business Gladiators
Wir sind Partner für CEOs, die Großes vorhaben. Und helfen ihnen dabei, ihre Unternehmen - und Teams - dafür auf Kurs zu bringen. Ob strategisch, kulturell oder beides: Wer Transformation schaffen will, braucht Kraft. Schubkraft. Denn nur wenn alle mitziehen, dreht sich was. Dazu braucht es mehr als Berater. Es braucht einen zusätzlichen Motor im Getriebe. Dieser Motor sind wir.
Wenn du mehr über uns und unsere Arbeit erfahren möchtest, schau gerne auf unserer Website vorbei:
Transkript anzeigen
00:00:00: Als Geschäftsführer muss man Entscheidungen treffen.
00:00:02: Manchmal auch unangenehme, aber man überlegt wo geht's hin und was ist richtig?
00:00:10: Und manchmal muss es ein paar Artikeln wechseln.
00:00:12: Willkommen zurück!
00:00:14: Wir gehen in die zweite Runde mit Oliver Atensand.
00:00:16: Oliver verrät uns heute warum echte Führung immer eine Mischung aus Bauchgefühl und harten Zahlen sein muss.
00:00:23: Wie macht man sich als CEO im Tagesgeschäft selbstüberflüssig ohne den Schwung des Unternehmens zu gefährden?
00:00:30: Ich bin Alexander Zauner.
00:00:31: Los geht's!
00:00:33: Du hast vorher in unserem Vorgespräch erzählt, dass du als Unternehmer natürlich immer noch, oder immer wieder getrieben bist auch von der Sorge... ...dass es vielleicht in Zukunft nicht mehr so gut läuft und dass ja das dann irgendwie passiert ist.
00:00:51: Ist das durch Digitalisierung doch kein nochmal verstärkt worden?
00:00:53: Oder hast du das schon gehabt in dieser Form?
00:00:57: Also ich glaube, wenn man verantwortlich ist für etwas und... also wie soll ich sagen?
00:01:03: Wenn man so ein Unternehmen hat.
00:01:04: Und am Ende des Tages bei uns Gott sei Lob und Dank kommt auch ein gutes positives Ergebnis raus.
00:01:10: Irgendwann hat man seine Bedürfnisse, seine Grundbedürfnissen und da wird ein bisschen darüber hinaus sehr gut abgedeckt.
00:01:15: Da geht es einem gut ja!
00:01:17: Und wenn man das hat, dann ist schon mal wichtig Aber dann geht es nur noch darum, wie kann ich dieses Unternehmen mit all seinen Mitarbeitern und den Familien dahinten stecken eigentlich in die Zukunft führen?
00:01:29: Die vertrauen wir.
00:01:32: Und als Eigentümer oder auch als Geschäftsführer muss man Entscheidungen treffen.
00:01:36: Manchmal auch Unangenehme aber man überlegt... Wo geht's hin, was ist richtig?
00:01:44: Und manchmal muss man ... Ist das auch ein Paradigmenwechsel.
00:01:46: Wie ich es vorhin gesagt habe, man kann in die Tiefe gehen und in die Breite gehen.
00:01:50: Dann geht man diesen Weg!
00:01:51: Da gehen ein paar Tausend Menschen mit.
00:01:53: Um dann dem zu vertrauen, ist das der richtige Weg.
00:01:59: Das ist eine irre Verantwortung.
00:02:02: Es könnte natürlich sein, dass ich gestern falsch abgebogen bin Nach wie vor, obwohl es mir wirklich gut geht.
00:02:09: Immer noch die Sorge, dass ich falsch abgebogen bin und deswegen hinterfrage ich mich auch permanent.
00:02:14: Also nicht nur mich sondern auch das Unternehmen.
00:02:16: also sozusagen unermüdlich versuche ich immer zu suchen wo sind die Fehler?
00:02:22: Wie kann man's verbessern?
00:02:24: Nicht zurücklehnen, ausruhen und sagen wow!
00:02:26: Ich bin so gut.
00:02:28: Das Gegenteil.
00:02:30: Es macht unermödlich in den Wortstecken müde.
00:02:33: drinnen werfen wir meine Kollegen auch immer vor.
00:02:36: aber Nicht zurücklehnen, weitermachen.
00:02:39: Da kann man noch ein bisschen schrauben und verbessern dort ein bisschen was nie aufhören das steckt sehr drinnen.
00:02:48: Wie schaffst du mehr Sicherheit bei großen Entscheidungen?
00:02:50: Weil vielleicht unsere Hörerinnen und Hörern, die in kleineren Firmen sind.
00:02:53: Sie haben gerade angefangen oder sie haben ein paar hundert MitarbeiterInnen und denken sich wie trifft jemand wie du seit zwanzig dreißiger an große Entscheidungen.
00:03:00: Wie scharfst du das Gefühl hast, dass das Beste mögliche getan wird?
00:03:04: Man wird es wahrscheinlich nicht wissen.
00:03:05: Aber wie hast Du einen eigenen Prozess mit dem sprichst du?
00:03:09: Also mittlerweile habe ich einen Geschäftsführer, ein Team.
00:03:13: Wir sitzen zusammen mindestens einmal eine Woche eigentlich jeden Tag in irgendeiner Form und wir diskutieren also... Und dann wirft einer eine Sorge die er hat aus dem Bauch heraus am Tisch sozusagen und sagt unser... Ich erfinde jetzt was!
00:03:26: Unsere Werbung ist ein Mist.
00:03:27: Das geht in die völlig falsche Richtung, die Kunden glauben wir sind völlig abgehoben was auch immer und das diskutieren wird dann solange bis das Bauchgefühl wieder gut ist.
00:03:36: also das ist im Team und in diesem Team dass ich da hab's in unterschiedlichen Menschen drinnen.
00:03:41: also mittlerweile ist es nicht mehr so.
00:03:43: aber früher war das Ding ein bisschen größer und ich habe immer gesagt auf Urlaub möchte ich mit denen nicht gehen Aber ich möchte auf keinen Verzichten auf dem Tisch, weil wir so unterschiedlich sind.
00:03:52: Und dann werden verschiedene Dinge beleuchtet und umso unterschiedlicher diese Argumente kommen, desto besser.
00:03:57: am Ende kommt man das Beste rausgekommen.
00:03:59: Ja.
00:03:59: Das heißt... ...und dann geht man auch diesen Weg?
00:04:02: Und das heißt du willst auch eine Gegenmeinung deiner eigenen?
00:04:05: Oder du willst die Diskussion danach haben damit sozusagen der beste Weg gemeinsam entsteht?
00:04:10: Man muss sie haben!
00:04:11: Wollen tut man es nicht.
00:04:12: Man hat am liebsten seine Idee sofort durch ja.
00:04:16: Aber man muss das bringen.
00:04:18: Und dann muss man ja auch entscheiden und sagen, okay dir geht diesen Weg!
00:04:21: Man kann ihn dann nicht alle fünf Minuten ändern sondern wir gehen, wobei wir auch welche sind.
00:04:26: also ich bin immer so... Ich versuche zu überprüfen ob der Weg denn gegangen ist oder auch der Richtiger ist und ich bin imer bereit sage immer wie ein Boxer der immer denselt und immer aussteilen muss aber auch rechnen muss dass er eine abkassiert.
00:04:41: Also Vielleicht müssen wir doch abbiegen oder vielleicht müssen wir was ändern.
00:04:47: Vielleicht war das doch der Fallschlag, dieses permanente Hinterfragen steckt leider in mir drinnen.
00:04:52: Das ist ein Zweifeln aber im positiven Sinn weil ich will ja haben dass sich das weiterbemägt.
00:04:57: Stillstand ist eine Katastrophe.
00:05:00: Wann entscheidest du Stopp anders?
00:05:03: Wie ist es ein Bauchgefühl?
00:05:05: wie viel spielt die Zahlen?
00:05:07: Wie lange schaust du auch zu?
00:05:09: Manchmal
00:05:09: zu lang kann ich gleich sagen.
00:05:13: zu dem Bauchgefühl, dass man als Unternehmer haben muss meiner Meinung nach.
00:05:17: Dieses Gefühl fürs Geschäft für die Kunden, das kriegt man ja über die Jahrzehnte mit und dann gibt es sozusagen den Dachor.
00:05:25: Das gibt Zahlen-Datenfakten also das bin ich einer, das möchte ich schon haben.
00:05:30: Also bei uns geht's an, oh Gott wir kriegen keine Aufträge mehr und so weiter.
00:05:33: und da sage ich auf der Datenbank schauen wieso?
00:05:37: Man braucht den Tacho dazu.
00:05:40: Und wenn man das nicht hat, ist ganz schlecht.
00:05:43: Nur Gefühl ist schlecht aber gar kein Gefühl auch schlecht.
00:05:46: Es muss ein Mix sein und wenn sich das deckt dann ist es glaube ich richtig.
00:05:52: Wirst du dich als Führungskraft verändert über die letzten Jahre?
00:05:55: Worauf schaust du mehr?
00:05:57: Wo hast du vielleicht am Anfang extrem dahinter?
00:06:00: Am Anfang war ich keine und wenn man als Kind in einem Familienunternehmen aufwächst, ist man am Anfang alles nur keine Führungskraft.
00:06:07: Weil man ist ja das Kind also der empfängt.
00:06:11: Und diese Rolle wie in jeder Familie eigentlich muss man sagen, ist irgendwann einmal aus der Pubertät heraus beginnt man seine eigenen Wege zu gehen und wenn die Eltern das gut machen glaube ich lassen sie einen auch immer mehr und dann ist man mehr sozusagen in der Verantwortung und in der Führungen Und so ist es auch im Unternehmen.
00:06:33: Ich habe keine Ahnung von Führung gehabt und ähnliche Dinge.
00:06:36: Es war nur so, man muss sich eines vorstellen bei einem Familienunternehmen – das gibt wahrscheinlich oft so – dass die Geschäftsführung, das Führungsgremium war die Familie.
00:06:45: Vater, Mutter, Söhne in dem Fall ich hab einen Bruder.
00:06:50: Der Rest waren Mitarbeiter!
00:06:54: Fertig und ich dachte ja ob da einer eine Führung solle irgendwo in einem Team hatte.
00:06:58: Darüber hat man damals, meine Eltern haben darüber glaube ich nicht so nachgedacht.
00:07:01: Die haben sehr instinktiv und sehr freundschaftlich, sehr auf Augenhöhe mit ihren Mitarbeitern sind die umgegangen.
00:07:07: Etwas was ich versuche auch heute noch wobei bei so vielen geht das dann nicht mehr so einfach.
00:07:12: aber ich versuch immer mein Gegenüber mir ist egal ob der studiert oder nicht und ob er jetzt ein arbeiter oder angestellter ist und was völlig wurscht Wenn der vor mir steht, den Test eins zu eins, wir gegenüber und nicht unter mir oder so irgendwas.
00:07:25: Das ist ganz wichtig!
00:07:28: Und das auszuprobieren am Anfang... ...und dann lernt man sich natürlich weiter und die Entscheidungen auch abzugeben.
00:07:36: Ich glaube das Schwierigste ist ich hatte die Panik, ich habe diese Verantwortung in dem Unternehmen irgendwann einmal wirklich gehabt.. ..und da muss man aber wenn man größer werden will auch abgeben Und das ist, glaube ich, einer der härtersten Dinge überhaupt.
00:07:49: Also sozusagen sich darauf zu vertrauen und darauf zu verlassen dass andere das auch gut können!
00:07:55: Und mir ist es eigentlich im Nachhinein muss ich sagen so passiert durch einen Unfall.
00:08:02: also ich hatte ein Projekt außerhalb des Unternehmens und sie sind die Hosen gegangen wie man so schön sagt.
00:08:08: also das hat mich mehr als gefordert und ich war glaube ich einmal einem Monat so beschäftigt mit dem dass ich in der Firma alles losgelassen habe Und die Mitarbeiter waren irritiert wahrscheinlich, weil sie plötzlich nicht fragen konnten, bei der er nicht da war oder kein Kopf dafür hatte.
00:08:22: Und dann haben die angefangen selber Entscheidungen zu treffen und ganz ehrlich also ich habe das jetzt ein bisschen überspitzt ja auch mit einem Lächeln... Also und ich hab das so daraus gelernt und immer mehr losgelassen und ich lasse heute wirklich teilweise total los.
00:08:41: Die machen das viel besser als ich jemals könnte.
00:08:45: Haben die das von alleine hinkriegt?
00:08:46: Hast du den in einem Weg geholfen oder hast du spezielle Leute ausgesucht, weil ich glaube viele Unternehmer top Führungskräfte sich auswünschen.
00:08:55: Sie merken eigentlich dass eigene Team die eigenen Führungskräfte kriegen das gut hin.
00:08:58: Wisst ihr das gelungen?
00:09:00: Vielleicht
00:09:01: Glück vielleicht Zufall weiß ich nicht aber es waren einfach mein Umfeld Das wollte ich vorhin sagen, es wurde ursprünglich alles am Küchentisch entschieden und wie ich war.
00:09:09: Meine Eltern waren quasi weg, das Unternehmen größer, aber musste sich ein Management aufbauen.
00:09:14: Etwas was ich nicht gewusst habe, was das ist und wie das geht... Ich glaube wir haben immer so einen Organigramm gemalt und haben immer gesagt da ist der und der.
00:09:21: Und dann haben wir gedacht irgendwas am Organigrammen stimmt nicht.
00:09:24: und ich bin zu meinen Eltern gegangen und hab gesagt irgendetwas stimmt nicht.
00:09:27: Wir müssen jemanden festziehen was ihm sagt Nein!
00:09:30: Wir müssen einen Betriebsberater fragen.
00:09:31: Und mein Vater ist aufgestanden, hat den Kopf geschüttelt und gesagt, wenn die Berater kommen dann ist alles vorbei.
00:09:37: Also das war so eine Uhr-Instinkt der Dreißigjahr.
00:09:41: Ich habe mich aber durchgesetzt und die haben mitgegangen mit uns und ich hatte einen Schreibtisch gehabt.
00:09:48: Der Wand hat sich gestapelt!
00:09:50: Ich war der Bottleneck sozusagen, die engbar ist und
00:09:53: waren mir aber alle
00:09:54: entschieden.
00:09:55: Und für mich war das Arbeiten für mich.
00:09:57: Es musste so bluten und schwitzen und das ist Arbeiten!
00:10:00: Und dann sind wir mitgegangen und haben gesagt, es ist toll wie Sie das alles machen, aber haben Sie schon mal den Schreibtisch gesehen?
00:10:07: Und ich habe gesagt ja super, ganz stolz schauen, bis morgen muss das alles abgearbeitet sein.
00:10:11: Und ich hab gesagt sie Wahnsinnig, also wie lange wollen Sie's durchhalten?
00:10:15: Man kommt der Herzinfarkt.
00:10:17: Und dann haben wir gesagt, wie soll das gehen und wer sollte das machen?
00:10:20: Und ich habe gesagt, vielleicht die Mitarbeiter.
00:10:22: Mein Vater war dabei oder meine Mutter hat ihm gesagt, die Mitarbeiter, die haben keine Ahnung.
00:10:26: Dann habe ich gesagt okay aber was soll ich es machen?
00:10:28: Meine Eltern haben sich umgedreht und gesagt, wir gehen bald in Pensionen, das ist dein Problem!
00:10:34: Und man dachte oh Gott... Und dann war gerade, haben wir da noch geholfen ein Management aufzubauen.
00:10:39: Also wirklich ein Team um mich herum wo jeder spezialisiert ist.
00:10:42: und dann habe ich gesagt na wie vorher krieg' ich das?
00:10:45: Zeitungsinserate, wo fangen mal an so ungefähr.
00:10:48: und die haben gesagt na na sie hab's mitarbeitet, die können das!
00:10:52: Wir haben gesagt okay wir helfen euch, wir sieben aus, wir suchen und in einem Jahr habt ihr das.
00:11:00: Dieser Prozess hat sicher zehn, wenn nicht fünfzehn Jahre gedauert.
00:11:03: Am Ende des Tages habe ich auch heute noch ein Team von Spezialisten, wenn man so will eben ein Führungsteam und das ist unglaublich!
00:11:12: Und die Verantwortung haben sie.
00:11:13: und ich kann heute das glücklich sagen dass ich als Unternehmer davon bin, ich war jetzt im Sommer wirklich viele Wochen weg.
00:11:23: Ich hab mein Handy immer aufgedreht mich ruft auch keiner mehr an.
00:11:26: also nicht weil ich weiß wahrscheinlich weil sie froh sind, weil sie mich nicht hören weil jeder seine Aufgaben hat und wir haben unsere Visionen, unsere Ziele.
00:11:35: Das rennt!
00:11:36: Und wenn es scharf und hart auf hart geht dann rufen wir uns in der Sekunde an.
00:11:41: Wir sind so wie Freunde, da gibt's keinen Rücksichtnahme und dann wird sofort besprochen und das ist super, wenn man so ein Team hat.
00:11:51: Ich glaube jetzt ist was viele... Wo viele noch nicht ziehen, was dir da gelungen ist in den letzten Jahren.
00:11:56: Auch das Unternehmen so aufzupallen, aber auch das Führungs-Team so herzurichten, dass man das Gefühl hat, man ist fast ersetzbar und nicht durchgegangen.
00:12:03: Ich bin
00:12:04: hundertprozentiger setzbar!
00:12:05: Ich glaube der einzige wirklichen Job, den ich machen kann – und dann mache ich wahrscheinlich auch zu wenig – ist... ...ich heiß Artensam?
00:12:12: Und das Unternehmen heißt so, dass können die Geschäftsführer nicht ersetzen.
00:12:16: Das heißt wenn ich wohin komme dann hat es eine andere Wirkung als eine Führungskraft dahinter und das kann man sehr gut positiv einsetzen.
00:12:26: Also positiv!
00:12:28: Nicht negativ einsetzen könnte man auch aber positiv in Form von... Ich bin sozusagen der vornen Wachler der vorne geht und die Fahne weh lässt, mit gutem Beispiel vorangeht.
00:12:42: Und da kann man sehr motivieren.
00:12:44: Du hast vorher kurz Vision gesagt.
00:12:46: Da muss ich natürlich kurz darauf hinbebiegen, dass du in Richtung Zukunft der nächsten Schritte ein.
00:12:51: Wie entsteht das Bild, wohin es weitergeht?
00:12:54: bei dir?
00:12:55: Bei euch oder kommt's von allein oder setzt dich hin und wieder zusammen?
00:12:59: Machst jetzt eine Strategieprozess-Visionsprozess.
00:13:03: Wie entsteht dieses Bild?
00:13:04: Oder hast du es so gesagt in deinem Bauch und dann sagst du, das ist der nächste Schritt.
00:13:08: Totale Mischung von dem.
00:13:09: Also ich glaube, es braucht alles!
00:13:11: Wir haben aus einer Krise, aus den Achtneuen war auch die Bankenkrise Und da haben wir nach ein paar Jahren versetzt gemerkt Der Vertrieb, das funktioniert nicht ganz so einfach Die Leute schauen mehr auf ihr Geld.
00:13:23: Das wird wieder etwas härter.
00:13:25: Mein Bruder Also mein Vater ist gestorben, meine Mutter hat sich aus dem Unternehmen rausgezogen.
00:13:30: Dann kam die Krise ... Mein Bruder war ein bisschen frustriert oder wollte etwas anderes machen als auch aus dem Unternehmen raus.
00:13:38: und dann waren diese Krise da und die Mitarbeiter haben gesagt, gab's einen Gerücht?
00:13:43: Na jetzt wird der Herr Atensam alles verkaufen!
00:13:46: Und das war ein Gerücht, das habe ich ein Jahr lang nicht weggebracht.
00:13:48: Ich hab nie darüber nachgedacht, ich darf mal eine Sekunde.
00:13:54: Wie kriegt man das weg?
00:13:55: Es gibt es ja nicht.
00:13:56: Und ich habe den Leuten die Briefe geschrieben und Reden gehalten, und die haben mir das nicht geglaubt.
00:14:01: Daraufhin habe ich – und das war im Nachhinein wahrscheinlich eine gute Idee – wir haben einfach gesagt ... Das war eben in dem Jahr zwei Tausendzehn.
00:14:08: Ja!
00:14:08: Und wir haben im Jahr zwei tausend Zehn mit der Firma erarbeitet über ein Jahr lang in Gruppen Artensamt zwanzig-zwanzig.
00:14:17: Und nur die Mitarbeiter wurden fragt.
00:14:20: Wir haben uns gedacht, da kommen die Roboter, da hat man damals schon davon gesprochen und dieses und jenes ... Und am Ende ist rausgekommen nach einem Jahr wenn wir das was wir machen unsere Aufträge ordentlich abwickeln wird es uns in zehn Jahren auf jeden Fall noch geben.
00:14:37: Das hat sich bis heute mitgezogen und so machen wir eine Strategie immer alle zehn Jahre gemeinsam das Unternehmen dann interviewen wir uns gegenseitig Aber natürlich setzen wir in engen Kreis strategisch zusammen, auch mehrmals pro Jahr prüfen die Strategie und adaptieren auf die Zukunft ob der Weg stimmt.
00:14:58: Ob das was wir uns überlegt haben stimmt.
00:15:02: Und dann kommt das Bauchgefühl auch.
00:15:04: also es kann mal passieren dass sie sagen alles was man da überlegt hat das stimmt nicht mehr spürst ja irgendwie machen diese Sache und jene sache auch Kunden Events und so weiter.
00:15:16: Das kommt nicht mehr so rüber, wir müssen was ändern.
00:15:19: Und dann irgendwie oft in der Diskussion, man kommt sehr schnell drauf und dann ändert man das.
00:15:24: Den Mut muss machen!
00:15:25: Lass uns ganz gut reinschauen, was sind die zwei großen Dinge, die euch vornehmen zur Priorität?
00:15:33: Also ich bin... Ich habe vier Kinder und die sind zwischen siebzehn und zwanzig.
00:15:41: Und jetzt langsam aber sicher kommt die Frage, wer von den Kindern möchte übernehmen?
00:15:46: Ist das eins?
00:15:47: Keins?
00:15:48: Sind es mehrere?
00:15:49: Das ist nicht ausgesprochen.
00:15:53: Und ich mache aber da überhaupt keinen Druck.
00:15:55: Drei von meinen Kindern sind im Ausland, die studieren.
00:15:58: Eines arbeitet schon, wo und das ist fertig.
00:16:01: Keine Ahnung ob die jemals wieder zurückkommen oder kein Druck.
00:16:05: Da gibt es einen Prozess, das sehr wichtig ist wie geht's weiter?
00:16:11: und ich möchte das so vorbereiten dass die Kinder kommen können.
00:16:15: Das ist einmal ein wichtiger Punkt aber nicht müssen eines.
00:16:19: Und ich machs noch so fertig sozusagen.
00:16:22: jetzt haben wir uns.
00:16:23: Wir waren im Ausland Ostöffnung in den Nullerjahren, so zu sagen.
00:16:27: Da haben wir uns geglaubt das ist die Jahrhundertschaos, da haben wir es überall in die Märkte gestürzt.
00:16:32: und dann war die Krise aus dem Jahr-Nacht.
00:16:34: Und da haben sehr schnell gewerkt Schuster bleibt bei deinem Leisten, fokussiert dich konzentriert dich.
00:16:40: Da gibt's genug Potenzial macht ordentlich und verzettelt dich nicht.
00:16:45: Und jetzt haben wir eine gewisse Größe, wo wir im Grunde auch wieder ins Ausland gehen könnten.
00:16:49: Obwohl seit fünfzehn Jahren, Herr Simmer, der Art und Stamm geht nicht in das Ausland?
00:16:52: Ja!
00:16:53: Ich denke mir, dass wäre für die nächste Generation eine Aufgabe.
00:16:56: Also das ist schon mal etwas, wo man sagt okay ich würde es nicht sofort weit springen aber ins benachbarte Ausland, wo die Kultur ähnlich ist könnte man schauen.
00:17:05: Das wäre ein Möglichkeit und unsere Ding ist ja auch, dass wir uns immer mehr verbreitern.
00:17:10: Wir haben so was wie eine kleine Baufirma, die Sanierung von Alt.
00:17:14: Wir sind hier in einem sehr modernen Gebäude, es hat sehr viel Technik.
00:17:19: Also unglaublich was für Sensoren und Kameras und weiß nicht was.
00:17:23: aber wir haben in den Städten Österreichs natürlich auch hunderthundertfünfzig Jahre alte Häuser sehr viele von denen Gott sei Dank.
00:17:31: und diese Substanz zu erhalten das ist auch.
00:17:34: da braucht man eigentlich ein wirkliches Baussachverständnis Und wir haben das aufgebaut im letzten Jahr und bauen das aus.
00:17:40: ich glaube Es geht mehr breiter.
00:17:42: nicht nur reinigen sondern Werte halt und das ist eigentlich das wichtigste.
00:17:48: Es
00:17:50: wird immer technischer.
00:17:54: Zum Abschluss eine Frage muss ich stellen, manche sagen dann sie geben ungern Tipps.
00:18:00: sich fragt sie trotzdem wenn du Wenn du jemanden einen Tipp, eine Idee, ja... Eine Erfahrung mitgeben würdest für jemand der ein Unternehmen entwickelt baut.
00:18:10: Der ist eigentlich ständig auf der Veränderung ausgesetzt ist.
00:18:13: Was man immer ist?
00:18:14: Ja
00:18:15: was es so die ein oder zwei Dinge, wo du sagen würdest Auf die Acht, die schaut das dir als, als der deine Verantwortung tragt Dass du dir im Rade hast Oder auch nicht sozusagen gar nicht machst oder auslust.
00:18:27: Das ist wirklich schwer glaube ich.
00:18:30: Also ich finde immer man muss Man muss aufgeschlossen und neugierig sein.
00:18:34: Ich vergleiche es eben auch immer mit ... Ich hab's vor allem schon gesagt, ich kann nicht boxen.
00:18:39: Aber ich stelle mir das immer so vor.
00:18:41: Man hat einen Ring, man kann nicht weglaufen.
00:18:43: Man muss immer dänseln und in Bewegung sein.
00:18:46: Und wie gesagt, man muss zuschlagen können, wenn die Gelegenheit da ist.
00:18:49: Man muß aber damit rechnen, dass es Niederlagen gibt und eine ab.
00:18:52: Dass man einen wirklichen Rückschlag erleidet.
00:18:55: Wenn man diese Wachsamkeit in alle Richtungen hat, das ist ganz wichtig!
00:19:00: Nicht den Kopf in den Sand.
00:19:01: stecken, sondern machen.
00:19:02: Also auch nicht schauen und auch nicht viel reden.
00:19:05: Machen ja also wir sind Unternehmer also tun.
00:19:09: ich glaube in jedem den ich bis jetzt erlebt hat der das gemacht hat Auch wenn man mal das falsche tut besser das falsches tun als nichts tun.
00:19:17: Und aus dem falschen tun kann man ja wieder korrigieren und anders kommt oft sehr offen nicht immer aber sehr oft auch das Richtige raus.
00:19:24: also dieses beweglich sein in alle richtungen Ich halte es für ganz wichtig.
00:19:30: Ich glaube, das war ein fantastischer Schluss.
00:19:32: Danke vielmals für den Gedanken und danke für deine Zeit.
00:19:34: schön, dass du bei uns dabei warst!
00:19:36: Ich danke sehr für die Ehre hier sitzen zu
00:19:39: lassen.
00:19:41: Das war eine der spannendsten Erfolgsgeschichten Österreichs.
00:19:44: Wer echte Transformation will braucht unbeschönte und kraftvolle Insights.
00:19:49: Die geballte Ladung Erfahrung und Strategie führender CEOs gibt's wieder in der nächsten Folge von Leaders of Transformation.
00:19:56: Lasst gerne ein Abo da und folg uns auf Social Media um dran zu bleiben.
00:20:01: Ich bin Alexander Zauner, wir hören uns nächsten Donnerstag!
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